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Lokales CDU-Antrag: Stadt soll Rüpel-Radler ausbremsen
Leipzig Lokales CDU-Antrag: Stadt soll Rüpel-Radler ausbremsen
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23:59 03.07.2014
Stadt soll gegen "Rüpel-Radler" vorgehen, fordert die CDU-Fraktion.  Quelle: Rainer Jensen

"Ergebnisorientiert soll die Stadtverwaltung im Interesse der Bürger und Gäste Leipzigs eine engere Zusammenarbeit mit der Polizei unter anderem bei der Herstellung von Ordnung und Sicherheit auf Fußwegen und in Fußgängerzonen prüfen", erklärte Riedel, der als Seniorensicherheitsberater im Kriminalpräventiven Rat der Stadt Leipzig sitzt.

"Das Maß ist voll seit den durch rüpelhafte und rasende Radfahrer verursachten Unfällen mit zum Teil schweren Personenverletzungen in jüngster Zeit."

Vor knapp drei Wochen berichtete die LVZ über zwei schwere Verkehrsunfälle, die Radfahrer in der innerstädtischen Fußgängerzone verursacht hatten. Eine 57-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann waren dabei erheblich verletzt worden.

Weil die Stadt eine Zuständigkeit für die Einhaltung des Radfahrverbotes in der Innenstadt verneinte und auf die Verantwortung der Polizei verwies, bringt die CDU nun Erfahrungen anderer Städte ins Spiel. "In Chemnitz und Dresden ist es Ordnungsamtsmitarbeitern durchaus möglich, solche Radfahrervergehen zu ahnden", so Riedel.

"Das in Leipzig übliche ständige Verweisen auf die Polizei wegen 'Nicht-Zuständigkeit' des Amtes ist nicht mehr länger hinnehmbar." Immer häufiger werde er als Sicherheitsberater und Kreisvorsitzender der Senioren-Union um Hilfe gebeten "gegen die Gesetzesbrecher auf zwei Rädern", erklärte Riedel. "Durch diese wird die Sicherheit gerade von Senioren stark beeinträchtigt, ebenso wie der Städtetourismus."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..

Döring, Frank

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