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Lokales CDU-Bundesabgeordnete Kudla äußert Kritik zu Plänen für Erstaufnahmeeinrichtung in Gohlis
Leipzig Lokales CDU-Bundesabgeordnete Kudla äußert Kritik zu Plänen für Erstaufnahmeeinrichtung in Gohlis
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20:18 14.02.2014
Die Leipziger Bundestagsabgeordnete der CDU, Bettina Kudla, kritisiert Pläne für Erstaufnahmeeinrichtung in Leipzig-Gohlis. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Alternativstandorte seien nicht ausreichend geprüft worden, so Kudla.

„Ich halte es für höchst problematisch, wenn man in ein Gebiet, das sich in den letzten Jahren als attraktiver Wohnstandort mit einem starken Zuzug von Familien und Kindern entwickelt hat, eine Erstaufnahmelager errichtet.“ Künftig soll in der Max-Liebermann-Straße Wohnraum für 500 Flüchtlinge entstehen. Dafür will der Freistaat das Areal, ein ehemaliges Militärgelände, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) erwerben. Den geplanten Standort direkt neben der General-Olbricht-Kaserne sieht Kudla als „nicht günstig“. Nach Ansicht der Abgeordneten existierten in Leipzig Flächen, die geeigneter wären.

Bereits im Dezember hat die Stadt Gespräche mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement geführt. Dabei ist zum Beispiel ein Gelände im Lindenauer Hafen in Betracht gezogen worden. Die Stadt habe laut Sprecher des Innenministeriums Martin Strunden jedoch signalisiert, dass dieser Standort nicht in ihrem Interesse liege. 2015 sollen die ersten Flüchtlinge in der Max-Liebermann-Straße aufgenommen werden können.

Kudla engagiert sich verstärkt im Stadtteil Gohlis. Bereits bei der Planung eine Moschee im Stadtteil zu errichten, äußerte sie sich kritisch.

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lyn/swd

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