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City-Tunnel: Stationenausbau kann beginnen

City-Tunnel: Stationenausbau kann beginnen

Der seit Wochen gestoppte Ausbau der Stationen des Leipziger City-Tunnels kann ab sofort beginnen. „Ich bin froh darüber, dass die juristische Bremse endlich gelöst wurde und der Bau weiter gehen kann“, sagte Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) am Dienstag.

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So soll die Tunnel-Station am Hauptbahnhof einmal aussehen.

Quelle: Freistaat Sachsen

Leipzig. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte in seiner Entscheidung vom Montag den Antrag eines unterlegenen Bieters zurückgewiesen, teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit mit. Dieser hatte Beschwerde gegen einen Großauftrag zum Innenausbau der Stationen eingelegt. Er hatte Zweifel daran, dass die Vergabevorschriften eingehalten wurden.

„Die Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 halte ich dennoch für kaum machbar. Ich habe die Deges-Projektleitung jetzt beauftragt, zügig die finanziellen und terminlichen Auswirkungen zu untersuchen“, sagte Morlok.

Der City-Tunnel ist der zentrale Baustein in der Neuordnung des Eisenbahnsystems im Großraum Leipzig. Mit seiner Inbetriebnahme wird das S-Bahn-Netz grundlegend neu geordnet. Die Anbindung der Region an die Stadt sowie die innerstädtische Erschließung sollen sich verbessern.

In dem Tunnel, der vom Bayrischen Bahnhof über den Altmarkt bis zum Hauptbahnhof führt, werden alle S-Bahn- und Regionalbahn-Linien gebündelt. Zuletzt hatte der Tunnel für Schlagzeilen gesorgt, weil er statt der angestrebten 572 Millionen Euro nun 893 Millionen Euro kosten und möglicherweise erst Ende 2013 geöffnet wird.

Seit dem Baustart im Jahr 2003 wurden bisher die beiden Tunnelröhren fertig gestellt. Der Rohbau der Stationen ist nahezu abgeschlossen. Für den Tunnelbau wurde der Portikus am Bayrischen Bahnhof im Jahr 2006 um 30 Meter verschoben. Seit Ende Oktober steht der 2800-Tonnen-Koloss wieder an seinem alten Platz neben der Bahnhofshalle, die heute ein Gasthaus ist. Bauherren des unterirdischen Tunnelsystems sind der Freistaat Sachsen, die Deutsche Bahn und die Stadt Leipzig.

Reik Anton

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