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Lokales City-Tunnel: Verkehrsministerium weist Vorwürfe von Leipziger Zweckverband zurück
Leipzig Lokales City-Tunnel: Verkehrsministerium weist Vorwürfe von Leipziger Zweckverband zurück
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17:44 25.10.2012
Das sächsische Verkehrsministerium hat Vorwürfe vom Leipziger Nahverkehrszweckverband ZVNL wegen angeblicher Kürzungspläne zurückgewiesen. Quelle: André Kempner
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Leipzig/Dresden

Das betreffe auch den Verkehr durch den City-Tunnel. Die Zahlen könnten im Ministerium nicht nachvollzogen werden, sagte ein Ministeriumssprecher.

Der aktuelle Haushaltsentwurf sehe für den Haushaltsplan 2012 rund 374 Millionen Euro vor. 2014 seien es 392 Millionen Euro. In gleichen Zeitraum stiegen die Zuwendungen an den ZVNL um 10 Millionen Euro auf rund 112 283 000 Euro. Damit stünden im ersten Jahr der vollen Inbetriebnahme des City-Tunnels 10 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

Die Stadt Leipzig äußerte sich am Donnerstag besorgt über die Entwicklung im Schienen-Personennahverkehr. "Jetzt, wo nun endlich der City-Tunnel fertig gestellt wird, im ersten Jahr nur mit einem Teil der angedachten Züge durch den City-Tunnel zu fahren, kann doch nicht Ziel sächsischer Verkehrspolitik sein", sagte Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD). Die beabsichtigte Kürzung wiederspreche auch dem von der Landesregierung erklärten Ziel, die ländlichen Regionen zu stützen.

Der City-Tunnel soll nach mehrjähriger Zeitverzögerung mit dem Winterfahrplan 2013 in Betrieb gehen. Dann muss das Nahverkehrsnetz im Großraum Leipzig neu geordnet werden. Die Kosten für den City-Tunnel haben sich nahezu verdoppelt - auf eine knappe Milliarde Euro.

Bereits 2011 sah sich der ZVNL aufgrund der Kürzungen des Freistaates im Doppelhaushalt 2011/2012 gezwungen, unter anderem die Linie S1 Leipzig-Grünau vorübergehend stillzulegen.

dpa / ic

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