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Conne Island ist in der Realität angekommen

Kriminelle Migranten Conne Island ist in der Realität angekommen

Ausgerechnet der linke Szeneclub Conne Island hat jetzt eine Debatte über den Umgang mit kriminellen Migranten entfacht. Auslöser sind Diebstähle und sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen. Dabei gilt der Club als besonders migrantenfreundlich, hatte extra den „Refugee Fuffziger“ eingeführt; er ermöglicht Flüchtlingen für nur 50 Cent Eintritt zu den Partys.

In der lnken Szene beliebt: das Conne Island.
 

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig.  Ausgerechnet der linke Szeneclub Conne Island hat jetzt eine Debatte über den Umgang mit kriminellen und gewalttätigen Migranten entfacht. In deutlichen Worten räumt das Conne Island Plenum in einer jetzt veröffentlichten Erklärung ein: „Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus.“ Die Folge: Offenbar schon seit Monaten kommt es demnach zu Übergriffen auf weibliche Besucher und Diebstählen durch Antänzer.

Erst am 9. Oktober musste die Polizei wieder zum Club in der Koburger Straße ausrücken, weil ein Libyer (22) und ein Marokkaner (20) fünf Gäste bestohlen haben sollen. So vermisste eine 20–Jährige ihren Rucksack, ein 17–Jähriger wurde von beiden angetanzt und um sein Handy erleichtert. Auch gegenüber der Polizei seien die Tatverdächtigen äußerst aggressiv gewesen und hätten das Einlasspersonal als rassistisch beschimpft.

Vorfälle wie dieser sorgten bei den Machern des Conne Island inzwischen für enorme Ernüchterung. Noch im Sommer 2015 hatten sie mit der Flüchtlingswelle den Asylbewerbern die kulturellen Angebote für den Spendenbeitrag von 50 Cent zur Verfügung gestellt und integrative Projekte gestartet. Große Sorge damals: Nicht schnell genug möglichst vielen Geflüchteten das Angebot publik machen zu können, wie es in dem Statement heißt. „Daher blendeten wir übergangsweise aus, dass insbesondere der quasi kostenlose Eintritt zu allen Veranstaltungen auch diverse Fallstricke barg.“

Die Rede ist von sexistischen Kommentaren und Handgreiflichkeiten gegenüber Frauen, ungewollten Berührungen im Schritt und umzingelnden, penetranten Antanzversuchen. Für weibliche Gäste werde ein Tanzabend schnell zum Spießrutenlauf. Erkenntnis im Conne Island: „Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. Sexistische Anmachen und körperliche Übergriffe sind in diesem Zusammenhang im Conne Island und in anderen Clubs vermehrt aufgetreten – auch mit der Konsequenz, dass weibliche Gäste auf Besuche verzichten, um Übergriffen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.“

„Refugee Fuffziger“: Billiger Eintritt lockt Kriminelle an

Zudem sei der sogenannte „Refugees-Fuffziger“ durch junge Männer mit Migrationshintergrund missbraucht worden. Gerade bei Tanzveranstaltungen seien sie angesichts des billigen Eintritts in größeren Gruppen angerückt, um dort für Stress zu sorgen. Sie trafen der Schilderung nach auf verunsicherte Security-Leute, die sich im Umgang mit Migranten mehrmals ungerechtfertigt einem Rassismusvorwurf ausgesetzt sahen – zumal auch unbeteiligtes Publikum „in vorauseilendem Antirassismus“ das Einlasspersonal zurechtgewiesen habe.

Die Vorfälle im Club waren nach Einschätzung der Verantwortlichen von einer neuen Qualität, so dass „entgegen unseres üblichen Vorgehens in mehr als einem Fall die Polizei eingeschaltet werden musste, da das Maß an körperlicher Gewalt gegenüber den Secu-Personen nicht mehr zu handhaben war“. Zwischenzeitlich drohte sogar die Aussetzung von Parties.

Mittlerweile wurden im Conne Island durchaus schmerzliche Konsequenzen gezogen. Weil die Security vestärkt werden musste, zogen auch die Eintrittspreise um durchschnittlich einen Euro an. Und: Die 50-Cent-Regelung gilt nur noch für Flüchtlinge, die sich vorher per E-Mail anmelden. Vor allem aber will das Conne Island die Problematik innerhalb der Linken intensiver thematisieren. „Ein verbales Umschiffen des Sachverhalts“, so die Erkenntnis des Plenums, „scheint nicht mehr zweckdienlich.“

Von Frank Döring

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