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Lokales Connewitzer Initiative fordert Asyl-Unterbringung gegen Vermieterwillen
Leipzig Lokales Connewitzer Initiative fordert Asyl-Unterbringung gegen Vermieterwillen
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23:02 09.08.2015
In diesem Hostel waren bislang Flüchtlinge untergebracht. Nun will der Hausbesitzer durchsetzen, dass sie ausziehen müssen. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Die Connewitzer Initiative „Für das Politische“ fordert einen Weiterbetrieb der Flüchtlingsunterkunft in dem Hostel an der Bornaischen Straße – auch gegen den Willen des Hauseigentümers. „Auch private Vermieter müssen ihren Teil zur Unterbringung von Geflüchteten in Leipzig beitragen“, sagte Sprecher Eike Sommer. Die derzeitige Unterbringung der Asylsuchenden müsse abgesichert werden, geknüpfte soziale Kontakte im Stadtteil dürften nicht auseinandergerissen werden, hieß es.

Seit Ende Mai leben zwölf Flüchtlinge in der Herberge an der Bornaischen Straße. Für die Unterbringung der Asylsuchenden hatten die Betreiber des Homeplanet Hostels die Räume an das Leipziger Sozialamt vermietet. Als der Hausbesitzer Wolfgang Kaiser davon erfuhr, kündigte er dem Betrieb fristlos. Seiner Ansicht nach seien Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet und damit auch das Sozialamt hinters Licht geführt worden. Die Stadtverwaltung bestritt diese Darstellung.

Laut der Initiative habe sich Kaiser bei einem Ortstermin abfällig über die Geflüchteten geäußert und mit ihren Namen beschriebene Schilder von Briefkästen abgerissen.

chg

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