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Connewitzer Initiative fordert Asyl-Unterbringung gegen Vermieterwillen

Nach Kündigung für Hostel Connewitzer Initiative fordert Asyl-Unterbringung gegen Vermieterwillen

Nachdem der Vermieter eines Hauses in Connewitz einem Hostel fristlos gekündigt hat, weil darin Asylsuchende untergebracht waren, hagelt es Kritik. Die Initiative „Für das Politische“ fordert nun einen Weiterbetrieb der Unterkunft auch gegen den Willen des Eigentümers.

In diesem Hostel waren bislang Flüchtlinge untergebracht. Nun will der Hausbesitzer durchsetzen, dass sie ausziehen müssen.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Die Connewitzer Initiative „Für das Politische“ fordert einen Weiterbetrieb der Flüchtlingsunterkunft in dem Hostel an der Bornaischen Straße – auch gegen den Willen des Hauseigentümers. „Auch private Vermieter müssen ihren Teil zur Unterbringung von Geflüchteten in Leipzig beitragen“, sagte Sprecher Eike Sommer. Die derzeitige Unterbringung der Asylsuchenden müsse abgesichert werden, geknüpfte soziale Kontakte im Stadtteil dürften nicht auseinandergerissen werden, hieß es.

Blick ins Treppenhaus des Hostels, in dem seit Ende Mai vom Sozialamt zwölf Flüchtlinge untergebracht wurden. Die Asylbewerber wollten sich aus Angst nicht fotografieren lassen.

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Seit Ende Mai leben  zwölf Flüchtlinge in der Herberge an der Bornaischen Straße. Für die Unterbringung der Asylsuchenden hatten die Betreiber des Homeplanet Hostels die Räume an das Leipziger Sozialamt vermietet. Als der Hausbesitzer Wolfgang Kaiser davon erfuhr, kündigte er dem Betrieb fristlos. Seiner Ansicht nach seien Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet und damit auch das Sozialamt hinters Licht geführt worden. Die Stadtverwaltung bestritt diese Darstellung.

Laut der Initiative habe sich Kaiser bei einem Ortstermin abfällig über die Geflüchteten geäußert und mit ihren Namen beschriebene Schilder von Briefkästen abgerissen.

chg

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Bornaische Straße 56, Leipzig 51.306816 12.380186
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Asylbewerber ausquartiert
Blick in die Hostelwohnung in der seit Ende Mai vom Sozialamt zwölf Flüchtlinge untergebracht wurden. Die Asylbewerber wollten sich aus Angst nicht fotografieren lassen.

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