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Lokales Cospudener See: Leipzig beseitigt Stolperfalle für Inline-Skater
Leipzig Lokales Cospudener See: Leipzig beseitigt Stolperfalle für Inline-Skater
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16:38 23.02.2016
Stolperfalle für Inlineskater: Das Pflaster an der Kreuzung zum Lauerschen Weg wird gegen hellen Asphalt ausgetauscht. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Auf Inline-Skatern um den Cospudener See gleiten – das gefällt vielen sportlichen Frischluft-Fans. Doch die Kreuzung am Nordstrand, an der die Kelchsteinlinie auf den Lauerschen Weg trifft, hatte sich mit dem dort verlegten Großpflaster als Stolperfalle erwiesen. Durch den unregelmäßigen Untergrund sei es dort immer wieder zu Stürzen gekommen, so das Amt für Stadtgrün und Gewässer. Bereits im November 2014 entschied der Stadtrat: Das Pflaster muss weg. Ab 29. Februar wird nun gebaut, teilte die Verwaltung am Dienstag mit.

Bis zum 23. März sollen die Steine gegen einen neuen Belag ausgetauscht werden. Man habe einen sehr hellen Asphalt gewählt, damit der Kreuzungsbereich sich weiterhin abhebe, und damit die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer gesichert sei.

Zu den Osterfeiertagen sollen Flaneure, Radler und Inline-Skater sowie die Buslinie 65 wieder freie Bahn haben. Der Freizeit- und Anliegerverkehr werden während der Bauzeit an der Kreuzung vorbeigeführt. Die Buslinie 65 muss laut Stadt aber eine Umleitung nehmen. Die Haltestellen „Expo-Pavillon“, „Nordstrand“, „Erlebnisachse“ und „Mehringstraße“ werden nicht angefahren. Die Leipziger Verkehrsbetriebe informieren regelmäßig auf ihrer Webseite über Alternativen.

Grüne starten Eröffnungs-Rundfahrt

Die Grünen-Fraktion im Stadtrat begrüßte den Umbau der Uferweg-Kreuzung, rügte aber, dass die Stadt trotz Verletzungsgefahr das Vorhaben „immer wieder auf die lange Bank geschoben“ habe. Am 24. März ab 9 Uhr lädt die Fraktion zur Eröffnungsrundfahrt per Zweirad oder auf Inlineskatern ein. Startpunkt ist die umgebaute Kreuzung.

Bereits seit Mitte Dezember kann der beliebte Rundweg um den Cossi wieder voll genutzt werden. Der Tagebausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) hatte einen Wegabschnitt am Südufer für rund ein halbes Jahr gesperrt. Wegen der vorbereitenden Arbeiten am Harthkanal, der künftig Cospudener- und Zwenkauer See verbinden soll, wurde dort mit schwerem Gerät der Boden verdichtet. Dadurch wurde die Standfestigkeit des Uferwegs beeinträchtigt. Die Sanierer ließen ein 300 Meter langes, neues Teilstück als Interim aufschütten. Wenn der Kanal fertiggestellt ist, wird die Wegführung noch einmal angepasst.

Von Evelyn ter Vehn

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