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Lokales DDR-Hinrichtungsstätte kann zum Gedenkort umgebaut werden
Leipzig Lokales DDR-Hinrichtungsstätte kann zum Gedenkort umgebaut werden
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10:21 01.11.2016
Die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR in der Arndtstraße 48 in Leipzig Quelle: dpa
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Leipzig

Die zentrale DDR-Hinrichtungsstätte in der Leipziger Arndstraße kann zum Gedenkort umgebaut werden. Entsprechende Mittel seien im Haushalt eingeplant, teilte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) mit. Inhaltlich betreut werden solle der Gedenkort vom Bürgerkomitee "Runde Ecke" in Leipzig. In der Hinrichtungsstätte wurde vor 35 Jahren das letzte Todesurteil vollstreckt: Am 26. Juni 1981 wurde Werner Teske hingerichtet. Die Todesstrafe wurde in der DDR erst 1987 abgeschafft.

Die zentrale DDR-Hinrichtungsstätte in der Leipziger Arndtstraße soll zum Gedenkort umgebaut werden. Am 26. Juni 1981 wurde dort das letzte Todesurteil in der DDR vollstreckt.

Die DDR-Hinrichtungsstätte ist Teil der Gedenkstättenkonzeption. Für die Arbeit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten sollen nächstes Jahr 2,35 Millionen Euro und im darauffolgenden Jahr 2,45 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. 2016 sind es nach Angaben des Wissenschaftsministeriums 2,125 Millionen Euro.

LVZ

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