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Lokales DWD warnt vor Unwettern und Starkregen in Leipzig
Leipzig Lokales DWD warnt vor Unwettern und Starkregen in Leipzig
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23:18 17.08.2015
Blitze über Annaberg-Buchholz: Im Erzgebirge haben sich Gewitter zusammengebraut, die langsam Richtung Leipzig ziehen. Quelle: dpa
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Leipzig

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor extrem ergiebigem Dauerregen in Sachsen gewarnt. Ab Montag, 15 Uhr, sei mit starken Niederschlägen im gesamten Freistaat zu rechnen, teilte der DWD in einer Vorabinformation in der Nacht mit. Innerhalb von 24 Stunden werde örtlich mit 40 bis 70 Litern pro Quardratmeter, punktuell auch bis zu 80 Litern gerechnet.

Betroffen von der Unwetterwarnung waren auch die Städte Leipzig und Dresden sowie die Kreise Leipziger Land und Nordsachsen. Der DWD hob die Warnung vor extrem ergiebigem Dauerregen am Montagabend gegen 23 Uhr wieder auf. Dennoch sollen die nordwestwärts ziehenden Regenfelder auch in der Nacht zum Dienstag und am Tag noch für Niederschläge sorgen.

Auch Hagel möglich

Laut Florian Engelmann vom DWD haben sich in Tschechien und im Erzgebirge kräftige Gewitter zusammengebraut, die Richtung Nordwesten ziehen. „Sie kommen aber nur sehr langsam voran.“ Vereinzelt sei neben ergiebigem Regen auch Hagel möglich. „Das kann durchaus sintflutartig werden“, sagte Engelmann am Sonntag. Aber es könne auch sein, dass Leipzig wieder vom Schlimmsten verschont bleibt.

Wetter-Special

Die Aussichten für die Region im Wetter-Special von LVZ.de

Grund für die Unsicherheit: Der Niederschlagstreifen, der über Mitteldeutschland zieht, ist vergleichsweise schmal. Deswegen konnte der Wetterdienst zunächst nicht genau absehen, welche Regionen im Kerngebiet liegen werden. „Die Prognosen schwanken enorm“, sagte Engelmann.

Bereits in der Nacht zum Montag waren aufgrund starker Regenfälle zahlreiche Keller in den Landkreisen Harz und Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) überflutet worden. Wie die Rettungsleitstelle Halberstadt mitteilte, gab es etwa in Quedlinburg in der Nacht zum Montag mehr als 100 Einsätze. Laut DWD fielen dort innerhalb einer Stunde mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter. In Sangerhausen waren es in zwei Stunden 67 Liter. Im Durchschnitt fallen im gesamten Monat August nur etwas über 60 Liter, so der DWD.

Hitzewelle vorbei – unbeständiger Wochenanfang

Bis Mitte der Woche soll das unbeständige Wetter voraussichtlich anhalten. Es ist mit Schauern und Gewittern, aber auch mit langanhaltendem Niederschlag zu rechnen. „20 Liter je Quadratmeter in 48 Stunden werden es sicherlich“, prognostiziert Engelmann. „Das hilft der Natur.“ Unter Umständen seien aber auch deutlich größere Mengen möglich. Bei Dauerregen klettert das Thermometer in den nächsten Tagen nicht über die Marke von 20 Grad Celsius. Bleibt es eher trocken, könnten es bis zu 24 Grad werden.

Damit ist die Hitzewelle der vergangenen Woche definitiv beendet. Richtig heiße Tage mit mehr als 30 Grad wird es in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr geben. Dennoch ist DWD-Meteorologe Engelmann zuversichtlich: „Im August und September sind durchaus noch einmal Temperaturen von mehr als 25 Grad möglich. Ich gebe dem Sommer noch eine Chance.“

maf/nöß

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