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Lokales Das ist los bei den Tagen der Industriekultur in Leipzig
Leipzig Lokales Das ist los bei den Tagen der Industriekultur in Leipzig
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16:58 22.08.2018
Ein Schaufelradbagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Quelle: dpa
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Leipzig

Von Donnerstag bis Sonntag laden Firmen und Museen zu den 6. Tagen der Industriekultur in Leipzig ein. Nach Angaben des Veranstalters können Besucher sich in Museen über verschiedene Themenaspekte informieren, historische Sammlungsbestände ansehen oder zum Offenen Werktor einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen werfen. „Allen Angeboten ist gemeinsam, dass sie Belege für die Vergangenheit oder die Gegenwart Leipzigs als beutende Industriemetropole repräsentieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Vereins Industriekultur Leipzig, Markus Krabbes.

Neben Leipzig finden die Industriekulturtage unter anderem auch in Großpösna, Wurzen, Oschatz, Grimma, Altenburg und Zeitz statt. In der Messestadt können unter anderem die LVZ-Druckerei in Stahmeln oder die Fertigung von Turbokompressoranlagen bei der Siemens AG in der Gießerstraße besichtigt werden. Das junge Unternehmen 3D-Metall Theobald zeigt, wie es mit Hilfe von 3D-Druck filigrane Werkstücke aus Metall herstellt.

Die Schaubühne Lindenfels lässt in verschiedenen Stationen den Industriepionier Karl Heine wieder aufleben. In Plagwitz, dem einstigen Industriezentrum der Stadt, informiert ein Rundgang über die dortige Zwangsarbeit zur NS-Zeit. Die Leipziger Verkehrsbetriebe laden zu moderierten Fahrten mit der Linie 14 ein und öffnen die Hallen des Unternehmens IFTEC, das die Fahrzeuge und -wege der LVZ instand halten.

Mibrag gibt Einblick in Tagebauten

In Wurzen kann unter anderem die LMW-Leuchten Manufactur besichtigt werden, die ihre Entwürfe ausstellt. Bergbau-Interessierte können im Bergbau-Technik-Park in Großpösna den Zyklus vom Braunkohleabbau bis zur Landschaftsrekultivierung erleben oder Tagebauten der Mibrag besuchen, wo unterschiedliche Themen wie die Bagger oder die geologischen Besonderheiten des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain erläutert werden. In Oschatz öffnen die Oschatzer Waagen GmbH und das Stadt- und Waagenmuseum ihre Türen.

In Zeitz in Sachsen-Anhalt beteiligt sich unter anderem das Deutsche Kinderwagenmuseum mit seinen mehr als 600 Kinder-, Sport- und Puppenwagen an den Tagen der Industriekultur. Im thüringischen Altenburg zeigt das holländische Künstlerkollektiv IPIHAN das Projekt If Paradise is Half as Nice, das aus der Faszination für bestehende und verfallene Industriekomplexe entstanden ist.

Weitere Informationen sowie Angebote können im Flyer der Industrietage und auf der Internetseite www.industriekulturtag-leipzig.de nachgelesen werden.

ThTh

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