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Das sind Leipzigs schlimmste Schlagloch-Pisten

LVZ-Leser haben entschieden Das sind Leipzigs schlimmste Schlagloch-Pisten

Kratertiefe Löcher, bröselnder Asphalt: Aus mehr als 200 Leserhinweisen hat die LVZ die zehn schlimmsten Hauptstraßen Leipzigs ermittelt. Unsere interaktive Karte zeigt, wo die größten Buckelpisten sind – und wann sie endlich saniert werden.

Straßenschäden in der Engelsdorfer Straße: Die Schlagloch-Piste gehört zu den schlimmsten in ganz Leipzig.

Quelle: André Kempner

Leipzig.  Von „Katastrophen“ und „Zumutungen“ ist die Rede, manche Buckelpiste wird gar als „Fahrt durch die Hölle“ beschrieben: Der Zustand vieler Leipziger Straßen ist miserabel, wie die Reaktionen auf unseren Leser-Aufruf gezeigt haben. Wir wollten im August wissen: Welche sind die schlimmsten Buckelpisten der Stadt? Die Resonanz war gewaltig: Mehr als 200 Hinweise, wo der Asphalt am heftigsten bröckelt und die Autofahrt zum Slalomkurs wird, haben uns erreicht – bei Facebook, via E-Mail und über Online-Kommentare. Genannt wurden dabei mehr als 110 verschiedene Straßen – von Engelsdorf bis Grünau, von Connewitz bis Wiederitzsch.

Hier wird das Autofahren zur Qual: Das sind die zehn löchrigsten Hauptstraßen in Leipzig.

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Der allgemeine Tenor: Während der Verkehr in der City weitgehend über glatt gebügelte Fahrbahnen rollt, wird es außerhalb der Innenstadt holprig. Viele Nebenstraßen im knapp 1800 Kilometer langen Netz sind völlig desolat. Aber auch manche Magistrale und vielbefahrene Kreuzung müsste dringend saniert werden. Die meisten Buckelpisten befinden sich im Südwesten, der Schwerpunkt ist Plagwitz, wie unsere interaktive Karte zeigt. Aber auch Straßen in Gohlis, Engelsdorf oder der Bayrische Platz sind für Autofahrer kein gutes Pflaster – und die kalte Jahreszeit, die den Asphalt zusätzlich strapaziert, steht erst noch bevor.

Interaktive Karte zeigt Sanierungspläne

Die LVZ hat alle Einsendungen ausgewertet und daraus eine Liste erstellt, die wir auch dem Verkehrs- und Tiefbauamt vorgelegt haben. Wir wollten von der Stadt wissen: Wann tut sich etwas an den maroden Straßen? Die gute Nachricht: Vielerorts liegen die Baupläne bereits in der Schublade. Allein im nächsten Jahr will die Stadt 18,7 Millionen Euro in den Straßenbau investieren – knapp drei Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. Für die Unterhaltung bleibt das Budget mit 7,7 Millionen gleich.

Zum Auftakt unserer Schlagloch-Serie widmen wir uns heute zunächst den zehn baufälligsten Hauptstraßen und Knotenpunkten in der Reihenfolge der meisten Nennungen. Die Nebenstraßen stellen wir im zweiten Teil der Serie vor. Welches Leipzigs schlimmste Hauptstraße ist – darüber dürfen Sie in unserem Online-Voting (ganz unten auf dieser Seite) abstimmen und natürlich in den Kommentaren und bei Facebook diskutieren!

1. Dieskaustraße (Kleinzschocher)

Keine Straße wurde bei unserer Aktion häufiger genannt: Die meisten Online-User kritisierten den miserablen Zustand der Dieskaustraße in Kleinzschocher. Vor allem zwischen Adler und Huttenstraße wird es „gruselig“, wie ein Leser schreibt. „Da habe ich schon Angst, dass mein Auto von den Schlaglöchern verschluckt wird.“ Poröser, teilweise abgeplatzter Asphalt, brüchiges Pflaster und mehrere Zentimeter tiefe Löcher sind hier eher Regel als Ausnahme. Die Straßenschäden bremsen auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) aus. „Teilweise verkehren die Bahnen der Linie 3 schon im Schritttempo“, hat Leser Uwe Schirmer beobachtet.

„Gruselig“

„Gruselig“: Schlaglöcher in der Dieskaustraße.

Quelle: Dirk Knofe

Das sagt das Tiefbauamt: In den nächsten zwei Jahren wird sich an der Situation wenig ändern. Erst ab 2020 soll die Dieskaustraße für rund 15,3 Millionen Euro in drei Abschnitten zwischen Adler und Brückenstraße grundhaft saniert werden. Die Vorplanung dazu steht bereits in weiten Teilen. „Die Vorzugsvariante soll im Frühjahr 2018 im Stadtrat entschieden werden“, so Christoph Bock, Abteilungsleiter für Straßenbau und -unterhaltung. Vor dem Hintergrund des anstehenden Komplettneubaus seien in der Vergangenheit „lediglich punktuelle Instandsetzungsmaßnahmen“ vorgenommen worden. Dazu gehört auch die Baumaßnahme der LVB, die vom 30. November bis 16. Dezember zwischen Wigand- und Hirzelstraße die Gleise erneuern, samt Vollsperrung für Straßenbahnen vom 1. bis 9. Dezember.

2. Engelsdorfer Straße (Engelsdorf)

„Eine Höllendurchfahrt“ oder „nicht zu toppen“ – das Leser-Urteil zur Engelsdorfer Straße ist vernichtend. Besonders zwischen dem Kreisverkehr und der Hugo-Aurig-Straße ist die Pflasterdecke völlig verschlissen. „Jeder Stoßdämpferhersteller hätte hier ideale Testbedingungen“, schreibt ein verärgerter Leser. „Die Fahrbahn ist abgesackt, so dass die LVB-Busse immer wieder auch beim langsamen Fahren aufsetzen“, weiß Wolfgang Naake zu berichten. Teilweise liegen auf der Pflasterdecke noch alte Straßenbahngleise, die notdürftig mit Asphalt bedeckt wurden. Für Engelsdorf ist die Straße eine wichtige Verkehrsader. „Dort befindet sich die Freiwillige Feuerwehr, ein sehr beliebter Gasthof mit Hotel und der Friedhof. Auch neue Häuser mit teuren Wohnungen wurden gebaut“, zählt Leserin Marion Wunderlich einige Beispiele auf. „Die Stadt Leipzig lässt sich aber offenbar viel Zeit mit der Sanierung.“

Das sagt das Tiefbauamt: „Um den Zustand der Straße dauerhaft zu verbessern, ist ein Neubau notwendig“, sagt Christoph Bock. Für den ersten Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und der Hausnummer 298 soll bis Dezember eine Entwurfsplanung vorliegen. Der rund 800.000 Euro teure Umbau beginnt voraussichtlich 2018, „wenn ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stehen“, schränkt Bock ein. Ansonsten werde die Sanierung auf 2019 verschoben. Auch die stillgelegte Gleisanlage sollen dann entfernt und die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut werden. Für den restlichen Teil der Straße bis zur Hugo-Aurig-Straße gibt es noch keine konkreten Pläne. „Dieser Abschnitt ist nicht im mittelfristigen Finanzierungsplan bis 2022 enthalten“, heißt es aus dem Tiefbauamt.

3. Gießerstraße (Plagwitz)

Wie bei vielen Leipziger Buckelpisten handelt es sich auch hier größtenteils um eine Pflasterstraße, die mit Asphalt überzogen wurde. Die Fahrbahndecke ist inzwischen jedoch so kaputt, dass Autofahrer starke Nerven brauchen – vor allem zwischen Antonien- und Naumburger Straße sowie zwischen Karl-Heine- und Endersstraße. Nutzer „Tashi“ berichtet auf LVZ.de von Busfahrten in der Linie 60: „Man wird nicht nur durchgeschüttelt, sondern bekommt dauerhaft Stöße in die Wirbelsäule, abgesehen von dem Lärm, welcher im Bus entsteht, da dieser nur noch scheppert, knallt und rumst.“

Es „scheppert, knallt und rumst“ in der Gießerstraße

Es „scheppert, knallt und rumst“ in der Gießerstraße.

Quelle: Dirk Knofe

Das sagt das Tiefbauamt: Kurzfristige Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Frühestens ab 2021 sei mit einer grundhaften Sanierung zu rechnen. „Für den Abschnitt zwischen Antonienstraße und Karl-Heine-Straße wird aktuell eine Planung mit Varianten erstellt, die Ende 2017 abgeschlossen werden soll“, berichtet Christoph Bock. Geschätzte Kosten: rund 3,1 Millionen Euro. Immerhin: Die Kraterlandschaft rund um die Bahngleis-Sprungschanze am westlichen Jahrtausendfeld, die nicht wenigen Pkw-Unterböden bereits zu harten Asphaltbekanntschaften verholfen hat, soll 2019 verschwinden. Für die Sanierung sind rund 500.000 Euro eingeplant.

4. Karl-Heine-Straße (Plagwitz)

Vor allem die Kreuzung am Felsenkeller ist für viele Verkehrsteilnehmer ein Graus. „Ein Freund ist dort mit dem Rad schwer gestürzt. Bereits eine halbe Stunde zuvor war eine Fahrradfahrerin gestürzt. Anwohner und Rettungskräfte berichten von täglich mehreren Unfällen. Die Stadt muss dort unbedingt aktiv werden“, schreibt Christoph Weißenborn. Die Fahrbahn weist zahlreiche Risse und Löcher auf. Besonders zwischen Klingerweg und Zschocherscher Straße ist die Karl-Heine-Straße eine Buckelpiste, die sich knapp 19.000 Autofahrer täglich mit Straßenbahnen teilen.

Das sagt das Tiefbauamt: Für die Kreuzung vor dem Felsenkeller gibt es – abgesehen von Gleisinstandsetzungen – bis 2021 keine Baupläne. Allerdings rücken ab Mai 2018 die Bagger auf der Karl-Heine-Straße zwischen Klingerweg und Erich-Zeigner-Allee an. Bis Oktober 2019 wird der Bereich vom Klingerweg bis zur Kolbestraße von Hauswand zu Hauswand gebaut, bis zur Erich-Zeigner-Allee werden die Fahrbahnen und die Gleise saniert. Parallel wird die Plagwitzer Brücke über die Elster abgerissen und neu gebaut. Kosten alleine hierfür: 6,3 Millionen Euro. In die Straßensanierung samt Kanal- und Gleisneubau werden rund 7,1 Millionen Euro investiert.

5. Rostocker Straße (Thekla)

Maximal Tempo 30 ist hier aufgrund der zahlreichen Fahrbahnschäden erlaubt. „Die Straße ist nur noch ein Flickenteppich mit massiven Unebenheiten, Schlaglöchern und defekten (fehlenden) Straßenbegrenzungen“, ärgert sich Leser Wolfgang Post. „Um die etlichen Schlaglöcher und Ausbesserungen zu zeigen, müsste man einen Film drehen“, meint Günther A. Schenke. Seit Jahren werde nur Flickschusterei betrieben, obwohl diese Straße die Hauptverbindung zwischen Thekla und der Torgauer Straße sowie dem Gewerbegebiet Nordost bilde, moniert Andreas Kühnert. „Der Zustand verschlechterte sich insbesondere bis 2009 durch den Bau des BMW-Werkes und den Ausbau der A14, als die Rostocker Straße für Baufahrzeuge genutzt wurde“, wissen Angela und Lutz Gläsel zu berichten.

Schlagloch-Piste Rostocker Straße

Schlagloch-Piste Rostocker Straße

Quelle: Andreas Kühnert

Das sagt das Tiefbauamt: „Die Rostocker Straße ist im Bereich zwischen der Tauchaer Straße und Teslastraße ebenfalls völlig überaltert und verschlissen“, konstatiert Christoph Bock. Für einen notwendigen Ausbau der Straße fehlen der Stadt jedoch die Mittel, das Projekt genießt derzeit keine Priorität. Im „Mittelfristigen Investitionsprogramm im Straßen- und Brückenbau 2013-2020“ ist die Rostocker Straße nur an Position 102 von insgesamt 190 Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen aufgeführt. Die Sanierung wird also noch Jahre auf sich warten lassen. Bis dahin betreibt die Stadt Schadensbegrenzung. „Auftretende Gefahrstellen werden im Rahmen der Straßenunterhaltung punktuell beseitigt“, so Bock.

6. Riebeckstraße (Reudnitz-Thonberg)

Die Riebeckbrücke ist schon lange ein holpriges und lärmendes Ärgernis sowohl für Autofahrer als auch für Anwohner. Im Schnitt rund 21.000 Fahrzeuge täglich quälen sich über die „Buckelpiste mit Straßenbahnschienen“, wie sie ein Leser nennt. Für Taxifahrer Udo Hagen steht die Brücke ganz oben auf der roten Liste. „Zwischen Täubchenweg und Eilenburger Straße ist nicht nur der Belag sehr schlimm, es ist bereits verkehrsgefährdend. Das Kopfsteinpflaster ist zudem eine enorme Lärmbelästigung.“ Die Verkehrsbelastung habe seit dem Bau der Semmelweisbrücke als Bindeglied im Ost-/Westverkehr stark zugenommen. „Die Folge: Ein Teil des Verkehrs weicht auf die parallele Trasse Kregel-, Holstein-, Martin- und Zweinaundorfer Straße aus, was die Sache nicht besser macht“, so Hagen.

Das sagt das Tiefbauamt: „Aufgrund der Pflasterbauweise ist die Straße nicht mit dem gewünschten Komfort nutzbar“, umschreibt Christoph Bock den traurigen Ist-Zustand. Immerhin ist Besserung in Sicht. „Die Riebeckstraße zwischen Eilenburger Straße und Täubchenweg soll ab Juli 2018 bis Oktober 2018 grundhaft ausgebaut werden“, kündigt Bock an. Kosten: rund 650.000 Euro.

7. Zschochersche Straße (Plagwitz)

Nicht nur rund um die Magistrale kann man „herrliche Offroad-Erlebnisse“ haben, wie es der Online-Kommentator „kwitschibo“ liebevoll formuliert. Auch die von gut 10.000 Autos täglich befahrene Zschochersche Straße selbst ist von Löchern und Rissen übersät. Vor allem zwischen Adler und Industriestraße passt sich die Fahrbahn dem maroden Charakter der angrenzenden Industrieruinen an – zum Frust von Auto- und Radfahrern.

Bröselnder Asphalt in der Zschocherschen Straße

Bröselnder Asphalt in der Zschocherschen Straße.

Quelle: Dirk Knofe

Das sagt das Tiefbauamt: „Die Fahrbahn der Zschocherschen Straße ist überaltert und verschlissen“, räumt Christoph Bock ein. Schäden würden derzeit aber nur punktuell beseitigt. Ein Ausbau soll erst nach der Sanierung der Dieskaustraße erfolgen – voraussichtlich ab 2023. „Die LVB werden vorher Instandsetzungsmaßnahmen an den Gleisen durchführen“, informiert Bock. Welche Investitionen nötig sind, lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

8. Landsberger Straße (Gohlis)

Ein Kommentator von LVZ.de ist hier täglich unterwegs und berichtet: „Ich habe speziell zwischen Coppiplatz und Viertelsweg Angst um wichtige Bauteile am Auto.“ Um Schlaglöchern und abgesenkten Kanaldeckeln auszuweichen, seien Fahrer zu Schlängellinien gezwungen, so der Nutzer mit dem Namen „Es reicht“. Auch die Fußwege seien in miserablem Zustand, kritisieren mehrere Leser.

Das sagt das Tiefbauamt: Die auf das Pflaster aufgetragene Asphaltdecke zwischen Coppiplatz und Viertelsweg sei „überaltert“ und weise entsprechende Verschleißerscheinungen auf, erklärt Christoph Bock. Der grundhafte Ausbau der Straße und soll ab 2020 gemeinsam mit den LVB erfolgen. Nach einer ersten Kostenschätzung ist von rund zwei Millionen Euro nur für den Straßenbau auszugehen.

9. Bayrischer Platz (Zentrum-Südost)

Gut 16.000 Autos queren die wichtige Kreuzung täglich allein zwischen Nürnberger Straße und Windmühlenstraße. Von der einst aufgetragenen Asphaltdecke ist inzwischen kaum noch etwas übrig. Der Verkehr rollt über abgesprengtes Pflaster, auch für Fußgänger und Radfahrer besteht Sturzgefahr. Für Leser Rainer von Bergen ist der aktuelle Zustand „das Katastrophalste, was ich bisher gesehen habe“. Nachdem die Kreuzung 2014/15 auch als Umleitungsstrecke während des Karli-Umbaus genutzt wurde, verschlechterte sich der Zustand zunehmend. Mit den Linien 2, 9 und 16 kreuzen den Knoten auch hunderte Straßenbahnen täglich.

Eine Buckelpiste ist auch der Bayrische Platz

Eine Buckelpiste ist auch der Bayrische Platz

Quelle: Dirk Knofe

Das sagt das Tiefbauamt: Eine Besserung am Bayrischen Platz ist auf Jahre hinweg nicht in Sicht. Obwohl der Stadtrat bereits 2015 eine Vorzugsvariante für einen Umbau bestätigte, soll die Kreuzung erst nach 2025 grundhaft saniert werden. Als Grund nennt das Tiefbauamt die „notwendige Prioritätensetzung sowohl bei der Stadt als auch den Leipziger Verkehrsbetrieben“. Geplant sei ein kompletter Umbau der Kreuzung. Auf zehn Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. „In diesem Zusammenhang kann der gesamte Verkehrsraum neu gestaltet werden“, so Abteilungsleiter Christoph Bock.

10. Rosa-Luxemburg-Straße (Zentrum-Ost)

Zwischen Friedrich-List-Platz und Schützenstraße sind die Straßenschäden nicht nur für Autofahrer ein Aufreger. Radfahrern können die tiefen Löcher vor allem im Bereich der Gleise gefährlich werden, warnt Leser Rainer Richter, der auch Fotos von den Kratern in der Rosa-Luxemburg-Straße an die LVZ schickte. Darin hätte sein Handy mühelos Platz. „Wer da mit dem Fahrrad reinkommt hat ganz schlechte Karten. Bezahlt hier bei einem Unfall die Stadt Leipzig?“, fragt Richter.

In die Schlaglöcher in der Rosa-Luxemburg-Straße passt ein Fahrradreifen

In die Schlaglöcher in der Rosa-Luxemburg-Straße passt ein Fahrradreifen.

Quelle: Rainer Richter

Das sagt das Tiefbauamt: 2019 soll die Rosa-Luxemburg-Straße zwischen Hahnekamm und Eisenbahnstraße saniert werden. Derzeit läuft dafür die Planung. „Die Rosa-Luxemburg-Straße besitzt eine Fahrbahn in bituminöser Bauweise, welche alterungsbedingt Verschleißerscheinungen aufweist. Auch hier ist aufgrund des vorhanden Straßenaufbaus und dessen Zustandes ein grundhafter Ausbau erforderlich“, so Christoph Bock. Rund fünf Millionen Euro sind nach Schätzungen für den Straßen- und Gleisbau notwendig.

Von Robert Nößler

Schlaglochpisten in Leipzig

Was ist Leipzigs schlimmste Hauptstraße?

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