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Lokales Dauerregen überflutet Straße in Leipzig
Leipzig Lokales Dauerregen überflutet Straße in Leipzig
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14:26 24.09.2018
Sperrung der Travniker Straße in Leipzig wegen Überflutung am Montag in Leipzig. Quelle: André Kempner
Leipzig

Der Dauerregen vom Wochenende hat auch am Montag noch für Beeinträchtigungen für den Leipziger Verkehr gesorgt. Im Nordwesten der Messestadt war am Morgen auf der Bundesstraße B6 kein Durchkommen. Laut Polizei musste der Bereich Travniker Straße zwischen Louise-Otto-Peters-Allee und Linkelstraße wegen Überflutung voll gesperrt werden. Gegen Mittag konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Einsatzkräfte arbeiteten am Montagvormittag daran, die Überflutung zu beseitigen. Quelle: André Kempner

Insgesamt waren von Sonntag- bis Montagmorgen in Leipzig durchschnittlich 24,6 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen. Laut Deutschem Wetterdienst hatte es in der Zeit von acht bis acht Uhr mit 913 Minuten mehr als 15 Stunden lang geregnet, davon mehr als neun Stunden ohne Unterbrechung. Am Flughafen Leipzig gab es in gut sieben Stunden am Stück etwas weniger Niederschlag.

Der sächsische Spitzenwert wurde laut DWD in Carlsfeld im Erzgebirge gemessen: Dort regnete es ganze 1168 Minuten. In Plauen wurde der Non-Stop-Höchstwert von mehr als 18 Stunden vermerkt.

Sachsenweit Beeinträchtigungen

Wegen des Unwetters war es auf den Strecken der Länderbahn zu Zugunfällen gekommen. Es wurde aber kein Mensch verletzt, wie das Unternehmen mit Sitz in Dresden am Montag mitteilte. Demnach sind nach Kollisionen mit umgestürzten Bäumen im Vogtland sowie in Tschechien eine Lok und weitere drei Triebwagen beschädigt worden.

Zudem riss im Osterzgebirge eine Mittelspannungsleitung. Sie fiel auf ein Feld, vier Rinder verendeten dabei, teilte die Feuerwehr Glashütte (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) mit. 150 Haushalte seien circa anderthalb Stunden ohne Strom gewesen.

Tornado im Erzgebirge?

Darüber hinaus verursachten Starkregen und heftiger Wind zahlreiche Sachschäden. Im Erzgebirge wollen Anwohner sogar einen Tornado gesichtet haben.

Besonders schwer hatte es laut Chemnitzer Feuerwehr die Region um Stollberg (Erzgebirgskreis) getroffen. Dort flogen die Dächer zweier Häuser davon, wie ein Sprecher sagte. Bäume fielen auf Autos und versperrten Straßen und Gleise. Ein Firmengebäude im benachbarten Thalheim musste den Angaben nach gestützt werden und ist einsturzgefährdet.

Von jhz

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