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Lokales Dauerregen legt Verschnaufpause ein – Pegel von Weißer Elster und Pleiße steigen weiter an
Leipzig Lokales Dauerregen legt Verschnaufpause ein – Pegel von Weißer Elster und Pleiße steigen weiter an
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13:43 27.05.2013
Regenwolken über Leipzig. (Archivfoto) Quelle: Norman Rembarz
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Leipzig

Vereinzelt seien kurzzeitig einige Lücken möglich. Am Dienstag werde es bis zum Nachmittag etwas freundlicher, der Mittwoch zeige sich wechselhaft. Wichtig für alle Fans von RB Leipzig: Beim Relegationsspiel gegen die Sportfreunde Lotte bleibt es voraussichtlich trocken.

Weitergehende Prognosen sind Voigt zufolge schwierig. „Wir haben über Mitteleuropa ein großes Tiefdruckgebiet in dem viele kleine Tiefs eingebettet sind“, erklärte der Experte. Die Modelle der Vorhersagen können die genauen Positionen der Miniregenfronten nicht verlässlich bereits Tage im Voraus bestimmen. Dennoch: Voigt rechnet auch in der kommenden Woche mit weiterem Regen. „Es gibt auch Ansätze für erneute Dauerniederschläge“, sagte er.

In den vergangenen 48 Stunden bis zum Montagmorgen habe es besonders in der westlichen Hälfte Sachsens kräftig geregnet. Den Spitzenplatz nimmt die Messstation Treuen bei Plauen mit 47,6 Liter Niederschlag pro Quadratmeter ein. Markranstädt ist mit 45,6 Litern Regenwasser nicht weit entfernt. In Holzhausen registrierten die Meteorologen noch 37,5 Liter pro Quadratmeter. „In Richtung Osten nahm die Regenmenge ab“, so Voigt. Görlitz wies zwischen Samstag und Montag einen Wert von gerade einmal 1,4 Liter Regen pro Quadratmeter auf.

Trotz des Dauerregens ist die Wassermenge für die Flussläufe noch nicht im kritischen Bereich. „Wir haben kein Jahrhunderthochwasser“, sagte Axel Bobbe, Betriebsleiter der Landestalsperrenverwaltung in Rötha. Dennoch könnte die Brückenstraße im Leipziger Süden wieder von Überflutungen betroffen sein. „Sie wird Wasser sehen“, glaubt Bobbe.

Für die Pleiße und die Parthe gilt seit Montag die erste von vier Warnstufen. Auch die Mulde führe mehr Wasser als normal. Laut Landeshochwasserzentrale in Dresden sollen die Pegel weiter steigen. Allerdings sei nicht zu erwarten, dass die dritte Warnstufe erreicht werde. Laut Landestalsperrenverwaltung wird zur Entlastung der Pleiße Wasser in die Talsperre Stöhna umgeleitet. „Dort haben wir aber noch viel Platz“, sagte Behördensprecherin Katrin Schöne. Von möglichen 11,3 Millionen Kubikmetern seien erst 0,6 Millionen Kubikmeter belegt.

Matthias Roth

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