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Lokales Debatte im Stadtrat: Ehemalige Skala als Kulturzentrum oder Verkaufsobjekt?
Leipzig Lokales Debatte im Stadtrat: Ehemalige Skala als Kulturzentrum oder Verkaufsobjekt?
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19:28 29.01.2015
Ob die ehemalige Spielstätte Skala in der Gottschedstraße eine Zukunft als Kulturzentrum hat ist weiter ungewiss. Quelle: Christian Nitsche
Leipzig

Die Stadt würde das Grundstück hingegen gerne zum Verkauf ausschreiben.

Ein Jahr lang protestierten Linke und Grüne gegen den Verkauf des Skala-Gebäudes. Sie favorisieren stattdessen eine Weiternutzung des Hauses als kulturelle Einrichtung, um einen „Substanzverlust an kultureller Vielfalt der Stadt“ zu verhindern, heißt es in einem gemeinsamen Antrag für den Stadtrat. Voraussichtlich soll am 25. Februar darüber abgestimmt werden.

Dagegen schlägt die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage vor, mit dem Verkauf der ehemaligen Kulturstätte teilweise den Umbau der Diskothek Schauhaus zu finanzieren. Der geschätzte Verkaufswert liegt bei 860.000 Euro. Doch dieses Vorhaben stößt bei Grünen und Linken auf deutliche Kritik: Die Vorlage sei die gleiche, die nach einer Intervention von Stadträten schon einmal fallengelassen wurde. „Die Stadt plant immer noch, das Grundstück an den Höchstbietenden zu verkaufen“, sagt Skadi Jennicke, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, empört. „Nichts hat sich in der neuen Vorlage geändert.“

Aus städtischer Sicht spricht viel für den Verkauf der Skala-Spielstätte. Zum einen könnte die Stadt fast fünf Millionen Euro „unwirtschaftliche“ Sanierungskosten für die Skala sparen. Zum anderen könnte das Gebäude optional verkauft werden oder eine anderweitige Nutzung finden, heißt es in der Stadtvorlage.

Wie die LVZ berichtete, hatte das Liegenschaftsamt 2014 versucht, das Theaterhaus zu einem möglichst hohen Verkaufspreis auszuschreiben, ohne eine Abstimmung im Stadtrat zu suchen.

Krysta Brown

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