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Lokales Demonstration gegen Leipziger NPD-Zentrum – Kurs der Landesregierung in der Kritik
Leipzig Lokales Demonstration gegen Leipziger NPD-Zentrum – Kurs der Landesregierung in der Kritik
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16:02 20.09.2011
Das NPD-Büro in der Odermannstraße in Leipzig. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Demonstration unter dem Motto „Kein Tag länger das ‚Nationale Zentrum'“ soll um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Augustusplatz beginnen und von dort unter anderem in die Odermannstraße in den Stadtteil Lindenau führen, wo die NPD seit etwa drei Jahren ein Abgeordnetenbüro unterhält.

„Das Objekt ist seitdem immer wieder Ausgangspunkt für Angriffe auf PassantInnen gewesen. Das Maß ist endgültig voll”, erklärte Sprecherin Anita Dudow auf der Webseite der Initiative. Nach Angaben von „Fence Off“ sollen im Gebäude in der Odermannstraße 8 mehrfach rassistische, antisemitische und geschichtsrevisionistische Veranstaltungen mit bekannten Nazigrößen stattgefunden haben. Zudem sollen sich hier regelmäßig neben Größen der rechtsextremen Partei auch Fußball-Hooligans sowie Mitglieder der so genannten Freien Kräfte getroffen haben.

Nachdem der Verfassungsschutz "Fence Off" als Kampagne angeblicher Linksextremisten unter Beobachtung gestellt hat, richtet sich die Demonstration am Samstag auch ausdrücklich „gegen die zunehmende Repression gegen engagierte AntifaschistInnen in Sachsen“, heißt es im Demo-Aufruf. Der Kurs der schwarz-gelben Koalition in Sachsen und insbesondere des CDU-Innenministers Markus Ulbig denunziere antifaschistische Arbeit als Linksextremismus.

Im Internet kursiert neben dem Aufruf von „Fence Off“ auch einer des selbst ernannten „Antirepressions-Blocks“, sich an der Demonstration am Samstag zu beteiligen. Nach Angaben des Leipziger Ordnungsamtes rechnen die Veranstalter am Samstag mit etwa 750 Teilnehmern.

mpu / fd

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