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Lokales Der Wind lässt Leipzig in den kommenden Tagen in Ruhe
Leipzig Lokales Der Wind lässt Leipzig in den kommenden Tagen in Ruhe
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14:46 27.12.2016
Quelle: dpa
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Leipzig

Starke Windböen hielten Leipzig zum Wochenbeginn im Griff. Dabei bleibt es jedoch offenbar vorerst. „Es beruhigt sich. Wenn es dunkel wird, geht der Wind zurück. Es bleibt zwar auch morgen noch böig, aber nicht mehr in dem Ausmaß, wie wir es gestern hatten und aktuell noch haben“, erklärt Jens Oehmichen, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig, am Dienstag auf Anfrage von LVZ.de. Von Donnerstag bis Samstag geht es dann deutlich ruhiger zur Sache. „Nicht windstill, aber zumindest so, dass es unter unseren Warnschwellen bleibt. Es dürfte keine bedenklichen Böen in Leipzig geben – zu Silvester kann man also relativ beruhigt das Feuerwerk abbrennen“, legt Oehmichen dar.

Leichter Frost im Tiefland, Schnee im Erzgebirge

In den nächsten Tagen wird die Höchsttemperatur laut DWD bei etwa fünf Grad liegen. „In den Nächten sind Donnerstag, Freitag und Samstag immer mal wieder Temperaturen im Frostbereich zu erwarten“, so Oehmichen. Mittwoch bleibt es Trist bei etwas Regen und bewölktem Himmel. Erst ab Donnerstag steigt der Hochdruckeinfluss und sorgt für trockene Tage inklusive sonniger Abschnitte.

Von Schnee müssen die Leipziger also vorerst weiter träumen – oder spontan ins Mittelgebirge fahren. „Oberhalb von etwa 700 Metern wird sich sogar eine beträchtliche Schneedecke entwickeln.“ Bis zu 20 Zentimeter prognostiziert der DWD. Da es in den Kammlagen weiter böig ist, sei zudem mit Verwehungen zu rechnen. Der Großteil soll bis Mittwochabend fallen. Freitag und Samstag wird es auch im Gebirge trocken sein.

Dezember zu warm und trocken

Insgesamt sei der Dezember im Vergleich zu den Mittelwerten wie schon im letzten Jahr zu warm und zu trocken. „Zum Monatsende werden circa 40 Prozent des Niederschlagsmittels fallen“, schätzt Oehmichen. Übersetzt heißt das: Von durchschnittlichen 39,6 Millimetern pro Quadratmeter sind bis jetzt erst 15,4 vom Himmel gefallen.

Im Januar heißt es weiterhin warm anziehen. „Wir starten kalt, der Jahreszeit entsprechend“, stellt Oehmichen in Aussicht. „Am 3. und 4. Januar kann es sein, dass die Temperatur tagsüber kaum über null Grad kommt.“ Nachts sei mit leichtem Frost bei Temperaturen um Minus fünf Grad zu rechnen. Doch bereits Ende der ersten Januarwoche kündigt sich schon jetzt mildere Luft an. „Es wird nicht dauerhaft winterlich sein, aber wechselhaft weitergehen“, weiß Oehmichen. Ob und wann das Wetterpendel noch einmal deutlich Richtung Winter ausschlagen wird, sei jetzt noch nicht abzusehen.

Von André Pitz

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