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Lokales Der Winter ist zurück in Leipzig - Zehn Zentimeter Neuschnee und Windböen
Leipzig Lokales Der Winter ist zurück in Leipzig - Zehn Zentimeter Neuschnee und Windböen
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15:31 17.03.2018
Neuschnee in Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Der Winter ist immer noch nicht vorbei und meldet sich massiv zurück in Leipzig. In der Nacht zum Sonnabend fielen zehn Zentimeter Neuschnee. Rund um Leipzig war es sogar noch deutlich mehr. So meldete die Wetter-Messstation in Eilenburg 19 Zentimeter Neuschnee. Nach dem Wärmerekord am vergangenen Sonntag folgt auch in den kommenden Tagen wieder strenger Frost, der teilweise sogar zweistellig werden kann, wie Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zu LVZ.de sagte.

Neuschnee und glatte Straßen in Leipzig

Bereits seit Freitagvormittag schneite es wieder in der Messestadt. „Wir liegen unter einer Luftmassengrenze, im Süden ist es warm, im Norden kalt“, so Hain. Dadurch entstehe ein Niederschlagsband. Es liegt noch Samstagnachmittag über der Messestadt. Schlittenfahren ist also durchaus nochmal möglich in diesem März. Dazu kommt strenger Frost.

Richtig unangenehm wurde es am Samstagmorgen. Die Werte sanken auf minus sechs Grad, im Laufe des Tages steigen sie höchstens auf minus drei Grad. „Allerdings erwarten wir extrem böigen Ostwind mit bis zu 60 Stundenkilometern“, prognostiziert Hain. Dadurch lägen die gefühlten Temperaturen bei bis zu minus 20 Grad. Außerdem kann es zu Schneeverwehungen kommen. Und das ist auch ein Problem auf den Straßen. Bereits geräumte Fahrbahnen werden immer wieder zugeweht, weil der Wind die leichten Schnee transportiert. Die Böen sollen erst am Sonntag abflauen.

Rekordkälte in Leipzig

Kalt bleibt es mit minus zehn Grad auch in der Nacht zu Sonntag. Am Tag wird es immerhin sonnig. Bei weiter starkem Wind liegen die gefühlten Werte aber weiter bei bis zu minus 20 Grad.

Damit könnte in Leipzig erneut ein Temperaturrekord gebrochen werden – allerdings im Minusbereich. „Am 18. März 1964 hatten wir in der Stadt minus 10,3 Grad, der Wert könnte durchaus fallen“, sagt Hain. Die Temperaturen würden dann innerhalb von sieben Tagen eine Differenz von fast 30 Grad betragen.

Besserung ist kaum in Sicht. „In der kommenden Woche wird es zwar wärmer, aber nur sehr langsam“, so Hain. Tagsüber kann es dann bis zu fünf Grad werden, nachts soll es aber weiter Frost geben. Noch mehr Schnee soll übrigens im Harz fallen, dort werden bis zu 30 Zentimeter erwartet. Auch in anderen Teilen des Landes wird es ungemütlich.

Lucas Grothe/Matthias Roth

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