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Designers’ Open erreichen über 17 500 Gäste

Veranstalter sehr zufrieden Designers’ Open erreichen über 17 500 Gäste

Aus Sicht des Veranstalters waren die 13. Designers’ Open am vergangenen Wochenende ein „voller Erfolg“. Über 17 500 Besucher hätten den Weg in die mit 200 Ausstellern ausgebuchte Kongreßhalle gefunden, teilte die Leipziger Messe mit.

Die Fashionshow „Butterfly Effect“ gehörte zu den Höhepunkten der Designers’ Open. In der Kongreßhalle am Zoo tauchte die Vitruvius Hochschule und Designschule Leipzig den Großen Saal in stimmungsvolle Ton- und Lichteffekte. Mehr als 40 Models zeigten über 200 Outfits, die Eleven der Einrichtung entworfen und geschneidert hatten.
 

Quelle: Andre Kempner

Leipzig.  Aus Sicht des Veranstalters waren die 13. Designers’ Open am vergangenen Wochenende ein „voller Erfolg“. Über 17 500 Besucher hätten den Weg in die mit 200 Ausstellern ausgebuchte Kongreßhalle gefunden, teilte die Leipziger Messe am Sonntag mit. Damit sei der Rekordwert aus dem Vorjahr (17 500), als das Festival erstmals an diesem Ort stattfand, erneut erreicht worden.

Aus Sicht des Veranstalters waren die 13. Designers’ Open am vergangenen Wochenende ein „voller Erfolg“. Über 17 500 Besucher hätten den Weg in die mit 200 Ausstellern ausgebuchte Kongreßhalle gefunden, teilte die Leipziger Messe mit.

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„Schon jetzt haben wir erste Anfragen fürs kommende Jahr“, freute sich Messegeschäftsführer Markus Geisenberger. „Auch das Konzept der kuratierten Spots ist aufgegangen: Alle Veranstaltungsorte waren sehr gut besucht und boten den Besuchern einen exklusiven Einblick in die Designstadt Leipzig.“ Vor allem bei zwei Premieren im Fachprogramm habe sich die Innovationskraft der Designers’ Open gezeigt. So präsentierten beim ersten „Business Speed Dating“ 15 Kreative ihre Ideen und Produkte gegenüber 15 Vertretern aus Wirtschaft und Forschung. Gleichfalls neu waren die „Design Pitches“. Nachwuchsdesigner zeigten ihre Produktideen und Prototypen einer Jury aus Wirtschaft und Finanzen, welche den Kreativen Tipps für den Sprung auf den freien Markt gab. „Mit unserem Fachprogramm 2017 ist es uns gelungen, auf die verschiedenen Bedürfnisse einzugehen“, sagte Ulrike Lange, Projektdirektorin der Designers’ Open. Die IHK, Handwerkskammer, das Branchennetzwerk Kreatives Leipzig und das Gründernetzwerk SMILE der Universität Leipzig hätten die Messe dabei hervorragend unterstützt.

Mode, Möbel, Medien

Neben jeder Menge einzigartiger Mode, Möbeln und Medialem – so bei der vierten Grafikkonferenz „Positions“ mit rund 100 Teilnehmern – sei die Premiere einer virtuellen Welt im Schumann-Saal gut angekommen, erklärte Lange weiter. Viele neue Aussteller – wie Zoeca Jewelry aus Wien oder die Porzellan-Designerin Saskia Stiehler – hätten sich begeistert gezeigt, weil man im Gegensatz zu anderen Messen in Leipzig Produkte gleich verkaufen darf: „Und auch gekauft wird“.

Etliche Foren, Ausstellungen und Konzerte lockten außerdem an die nur noch sechs (statt in den Vorjahren jeweils über 30) DO/Spots. So diskutierten im Tapetenwerk Architekten und Stadtplaner zur Frage, wie Kunst und Kultur die bauliche Entwicklung von Städten befördern.

Quote für Kunst am Bau?

Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (Linke) forderte bei der Gelegenheit eine feste Quote für Kunst am Bau – und zwar bei allen Projekten, die die Stadt selbst errichtet. Bund und Land hätten eine solche Quote längst, nur die Kommune nicht. „Ich sage: Es gab in jeder Epoche Kunst am Bau in Leipzig. Da ist nicht einzusehen, weshalb das gerade heute nicht gelten soll: In einer Zeit, in der wir besonders viel bauen müssen.“ Auch bei Kitas und Schulen sei dieser Bestandteil wichtig für die ästhetische Bildung. Die Verwaltung habe jetzt einen Entwurf für eine entsprechende Richtlinie erstellt.

Baudezernent Thomas Dienberg aus Göttingen legte dar, dass kleine, dezentrale Kulturbauten (wie Museen oder Bibliotheken) für den Geist und das Zusammenleben in einer Stadt mehr bringen würden als das Motto: groß, spektakulär und teuer. Jennicke nahm unter anderem die Anregung mit, am Leipziger Bildermuseum alle vier Pforten (statt nur einer) zu öffnen. Dadurch könne die Ursprungsidee, mit dem Museumsquartier das Leipziger Passagensystem zu erweitern, nach der nun schon absehbaren Fertigstellung des letzten Winkelbaus endlich greifen.

Von Jens Rometsch

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