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Lokales Designers' Open setzen auf Architektur
Leipzig Lokales Designers' Open setzen auf Architektur
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16:11 19.05.2015

Ist es aber doch.

Nicht alle Fans der bislang rein privat organisierten Veranstaltung waren begeistert, als die Organisatoren Jan Hartmann und Andreas Neubert im letzten Winter verkündeten, dass ihr Festival einen neuen Träger und dauerhaften Veranstaltungsort erhält. "Wir wissen um die Chancen dieses Schrittes", sagt Nikolaus Schwarz-Hykel, 38 Jahre alt und Projektdirektor der Designers' Open bei der Leipziger Messe. "Das Festival kann den Ausstellern und Besuchern damit künftig noch viel mehr bieten. Allerdings ist die Premiere vom 25. bis 27. Oktober 2013 besonders wichtig. Sie setzt den Maßstab für die Zukunft."

Um mehr Professionalität für den Bereich DO/Industry zu gewinnen, ging die Messe als neuer Träger zum Beispiel einen Kooperation mit dem Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) ein. Dieser zentrale Dachverband der Branche wird auch seine Mitgliederversammlung zeitgleich in Leipzig abhalten, auch Senior-Patenschaften für einige Messe-Talente übernehmen.

Erstmals bei den großen Design-Festivals in Deutschland gibt es zudem einen eigenen Programmpunkt Architektur. Hierbei sind Podiumsdiskussionen und zwei Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) geplant, erläutert Sebastian Thaut (35), Sprecher der BDA-Regionalgruppe Leipzig. "Damit unterstreichen die Veranstalter ihren Anspruch, das Thema Gestaltung ganzheitlich zu betrachten und sowohl dem Fachpublikum als auch Endverbrauchern die Trends und Debatten näher zu bringen." Mittelfritig könne daraus sogar ein eigenständiger Messeteil DO/Architecture erwachsen, sagt Schwarz-Hykel: "Das ist ein Meilenstein im Konzept der Designers' Open." Konkret drehen sich die von Thaut konzipierten Foren bei der Ausgabe 2013 zunächst um die sogenannten kleinen Bauaufgaben, welche an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design oft etwas Neues wagen. "Sowohl konzeptionell als auch in Funktion und Materialität sind diese Objekte oft eine Art Prototyp für das nächste Großprojekt", erläutert Thaut. Das zweite Thema beim Architektur-Schwerpunkt steht unter dem Motto "Verbindlichkeit, Substanz und intelligente Materialsysteme". Es beschäftigt sich mit der Zeitlosigkeit und Präsenz von Architektur: Was überdauert, was hat Bestand, welche Materialien halten, was sie versprechen? An der Stelle ergebe sich wieder ein interdisziplinärer Schnittpunkt zum Fachbereich DO/Industry, der ebenfalls mit Fachkonferenzen sowie einer kuratierten Sonderausstellung das Dachthema "smart technology - new design" in den Fokus stellt, fährt Thaut fort. Darüber hinaus werde es eine Pecha-Kucha-Reihe des BDA-Landesverbands geben, bei der sich die Regionalgruppen Leipzig, Dresden und Westsachsen mit ihren Projekten vorstellen. "Jeder der Referenten hat maximal fünf Minuten für seine Präsentation, so dass viel Raum für Diskussionen bleibt." Zwei Sonderausstellungen runden den Programmschwerpunkt ab: Einerseits wird der Architekturpreis des BDA Sachsen 2013 vorgestellt, andererseits bezieht der Arbeitskreis junger Architekten und Architektinnen in einer Ausstellung unter dem Slogan "Aus allen Richtungen" Position.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.08.2013

Rometsch, Jens

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