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Lokales Deutscher Lokaljournalistenpreis für LVZ-Serie "Warum? - 10 Jahre danach"
Leipzig Lokales Deutscher Lokaljournalistenpreis für LVZ-Serie "Warum? - 10 Jahre danach"
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22:59 30.09.2013
Die Preisträger des Deutschen Lokaljournalistenpreises versammelten sich zum gemeinsamen Foto auf der Wartburg. Quelle: dpa
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Eisenach/Leipzig

Der einstige SPD-Fraktionschef in der letzten DDR-Volkskammer hielt den Festvortrag bei der Vergabe des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Unter den zwölf Preisträgern des Jahrgangs 2012 befindet sich auch die Leipziger Volkszeitung (LVZ). Sie erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Kontinuität" für die Serie "Warum? - 10 Jahre danach", die im Dezember vorigen Jahres im Leipziger Lokalteil erschienen war. In zehn Folgen gingen  LVZ-Redakteure Leipziger Gegensätzen auf den Grund - und knüpften damit an die im Jahr 2002 vom damaligen LVZ-Chefredakteur Hartwig Hochstein initiierte Serie "Warum?" an, für die die LVZ seinerzeit den Hauptpreis der Adenauer-Stiftung erhalten hatte.

Den "Oscar des Lokaljournalismus" teilen sich dieses Mal das Hamburger Abendblatt für einen crossmedialen Test aller 8100 Straßen in der Hansestadt und die Thüringer Allgemeine aus Erfurt, Gastgeber der Preisverleihung, für ihre Serie über die Treuhand in Thüringen. Die Treuhandanstalt und ihr Wirken waren das Thema von Laudator Schröder. Dass viele Ostdeutsche für die Behörde bis heute nur Schimpf und Schande übrig hätten, mache ihn betroffen, sagte der Festredner. "Es gab in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung keine Möglichkeit, die Planwirtschaft in die Marktwirtschaft zu überführen, ohne sehr viele Menschen in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Auch der Freiheitsbaum wirft Schatten."

Die deutsche Einheit und ihre Folgen auf lokaler Ebene spielten auch in den Warum-Serien der LVZ eine Rolle. "Die Redaktion schafft es, Finger in lokale Wunden zu legen, die der Heilung bedürfen", hob Dieter Golombek, Sprecher der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises, hervor. 2002 habe die LVZ mit der Warum-Frage einige Problembereiche der Stadt Leipzig ausgeleuchtet.

Zehn Jahre später stelle die Redaktion die gleichen Fragen noch einmal. "Die Reporter haken nach, fragen, was sich getan hat, erweisen der Stadt und den Menschen wertvolle Dienste. Sie betätigen sich als erfolgreiche Soziologen. Und sie haben gegenüber den Wissenschaftlern einen entscheidenden Vorteil: Sie sind schneller", beglückwünschte Golombek LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer und Lokalchef Björn Meine.

Der Deutsche Lokaljournalistenpreis wird seit 1980 vergeben. Für den Jahrgang 2012 waren bei der Konrad-Adenauer-Stiftung 711 Bewerbungen eingegangen - so viele wie noch nie.

Dominic Welters

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