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Lokales "Die Toten Hosen" spielen vor 70.000 Menschen auf der Festwiese
Leipzig Lokales "Die Toten Hosen" spielen vor 70.000 Menschen auf der Festwiese
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11:50 23.08.2015
Auf der Festwiese gaben "Die Toten Hosen" am Sonnabend vor 70.000 Gästen ein Konzert. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Toten Hosen“ haben 70.000 (in Worten: siebzigtausend) Menschen in ihren Bann gezogen. Am Samstag spielten die Alt-Punker auf der Festwiese vor dem Zentralstadion. Doch der Sound der Anlage reichte noch wesentlich weiter: Unzählige Fans versammelten sich am Rande des Veranstaltungsgeländes und genossen einen lauen Sommerabend unterlegt mit zarten Punkrock-Klängen.

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Die Tote Hosen haben auf der Leipziger Festwiese 70.000 Fans begeistert. Trotz Millionen verkaufter Platten: Die Alt-Punker fanden am Samstagabend auch deutliche Worte zur Lage in Sachsen. (Bilder: André Kempner)

Neben dem Headliner unterstützten "Bad Religion" und "Kraftklub" sowie "Schmutzki" die Musikkapelle aus Düsseldorf. Selbst die Vorbands hätten als Headliner tausende angezogen. So musste "Kraftklub" unter der Woche in der Schweiz für die Hosen einspringen. Frontmann Campino war erkrankt, konnte nicht mehr singen. Der Auftritt in Leipzig stand zur Debatte.

Tote Hose in Leipzig Foto: Paul Ripke

Gepostet von Die Toten Hosen am Samstag, 22. August 2015

Doch am Abend war der nach einem Lutsch-Bonbon (Für Leser aus Halle: Schnongser) benannte Sänger wieder topfit. Auf der Bühne gab - mit bürgerlichem Namen - Andreas Frege (nahe der Fregestraße und dem Fregehaus) alles. Neben dem Musikalischen konnte sich der politisch-engagierte Sänger auch Worte zur aktuellen Lage im Land nicht verkneifen. Das Publikum forderte die Ansage geradezu ein.

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70.000 Menschen schauten sich am SAmstag auf der Leipziger Festwiese die Toten Hosen, Bad Religion und Kraftklub an. (Bilder: Dirk Knofe)

Der Auftritt der Rockband aus Düsseldorf war Teil der Leipziger 1000-Jahrfeier. „Toten Hosen“-Sänger Campino hat vor seinem Auftritt am Wochenende mit der LVZ gesprochen.

Damit es im Vorfeld und Nachgang nicht zum Verkehrskollaps kam, koordinierte das Ordnungsamt die An- und Abreise der Besucher. Schon ab zehn Uhr wird das westliche Waldstraßenviertel komplett für den Verkehr gesperrt. Betroffen war der Bereich zwischen Waldstraße, Gustav-Adolf-Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Goyastraße.

Mit der Eintrittskarte konnten die Gäste vier Stunden vor und nach dem Konzert Busse und Straßenbahnen kostenfrei nutzen. Zusätzlich zu den Sonderlinien fahren die Trams 3, 4, 7 und 15 in der Zeit von 12.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt. ZU weiteren Einschränkungen kam es am Hauptbahnhof Leipzig. Wegen einer Umstellung des Computer-Systems war dieser von 22 bis 6 Uhr vom Netz abgekoppelt. Bahnkunden mussten ausweichen.

Weitere Informationen zu der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unter www.lvb.de

Josephine Heinze / Johannes Angermann

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