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Die Vergangenheit der Zukunft - Science-Fiction-Schau im Zeitgeschichtlichen Forum

Die Vergangenheit der Zukunft - Science-Fiction-Schau im Zeitgeschichtlichen Forum

Wäre die Begrüßungsfigur lebendig, würden die Besucher es gar nicht bis in die Ausstellung schaffen. Vor dem Eingang der Leipziger Schau „Science Fiction in Deutschland“ steht ein rund zwei Meter großes Alien aus dem gleichnamigen US-Filmklassiker.

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Das Alien aus dem gleichnamigen Film begrüßt die Gäste der Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Diese Außerirdischen sind den Menschen bekanntlich nicht sonderlich wohlgesonnen. Rainer Eckert, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums, outet sich zur Eröffnung selbst als Science-Fiction-Fan. Ihm habe früher alles gefallen, was mit „Ufos, Mutanten und apokalyptischen Schlachten“ zu tun gehabt habe.

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Leipzig. Wäre die Begrüßungsfigur lebendig, würden die Besucher es gar nicht bis in die Ausstellung schaffen. Vor dem Eingang der Leipziger Schau „Science Fiction in Deutschland“ steht ein rund zwei Meter großes Alien aus dem gleichnamigen US-Filmklassiker. Rainer Eckert, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums, outet sich zur Eröffnung selbst als Science-Fiction-Fan.

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Die Ausstellungsräume sind einer Raumstation nachempfunden. Im ersten Abschnitt dient eine silberne Menschmaschine als Blickfang, sie stammt aus „Metropolis“ einem Klassiker der 20er-Jahre. Wer ein Stückchen weitergeht, findet sich bereits in den 50ern wieder. In Schwarz-Weiß laufen Filmausschnitte von „Godzilla“ oder „Kampf der Welten“. Schon wird klar: Ohne internationale Klassiker kommt auch diese Ausstellung nicht aus.

Auch der Kalte Krieg und der Wettlauf ins All waren immer prägend für das Genre. Das heißt: viel Zukunftsangst und nukleare Katastrophenszenarios. 1961 erscheint das erste Heft der bis heute größten Science-Fiction-Reihe der Welt, „Perry Rhodan“. Sie stammt aus Deutschland.

Ein Blickfang ist auch das Raumschiffmodell „Kosmokrator“ aus dem Film „Der schweigende Stern“ aus DDR-Zeiten. Dort wurde das Genre nicht Science-Fiction genannt, man sah stattdessen einen „wissenschaftlich-fantastischen Film“. Gleich nebenan thront unscheinbar ein kleiner Stein in einem Kästchen. Er kommt vom Mond, ist 3,3 Milliarden Jahre alt und gelangte 1969 mit der Mission „Apollo 12“ auf die Erde.

Science-Fiction beschäftigt sich mit der Frage, welche Zukunft der Menschheit bevorsteht. Sie schwankt zwischen Träumen und Ängsten, Visionen einer besseren Welt oder düsteren Horror-Szenarios. Die Ausstellung werde eine „Zeitreise in die Vergangenheit der Zukunft“ sein, verspricht der Projektleiter der Ausstellung, Christian Peters. Sie zeige, wie sich das Bild der Zukunft im Laufe der Zeit gewandelt hat. Heute gebe es vor allem Endzeit-Szenarios.

Die Figur, ohne die wohl keine Science-Fiction-Ausstellung vollständig wäre, steht kurz vor dem Ausgang - in Lebensgröße: der Bösewicht schlechthin, „Darth Vader“ aus „Star Wars“ - samt Todesstern aus Lego. Direkt gegenüber winkt Michael „Bully“ Herbig von der „(T)Raumschiff Surprise“-Crew. Das ist ein Zeichen:

Science-Fiction kann auch lustig sein.

Matthias Winkelmann, dpa

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