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Discounter, Großanbieter, Fachgeschäfte – was alles an die Hugo-Aurig-Straße soll

Engelsdorfer Einkaufszentrum Discounter, Großanbieter, Fachgeschäfte – was alles an die Hugo-Aurig-Straße soll

Was lange währt, wird doch noch gut. Erfreuliche Kunde für die Engelsdorfer: „Die Planungen für das neue Einkaufs- und Stadtteilzentrum an der Hugo-Aurig-Straße sind jetzt so weit gediehen, dass unmittelbar nach den parlamentarischen Sommerferien, also im September, dem Stadtrat der Aufstellungsbeschluss zur Verabschiedung vorliegt."

In Engsldorf sollen Discounter und Fachgeschäfte angesidelt werden. (Symbolbild)

Quelle: Leipzig report

Leipzig. Was lange währt, wird doch noch gut. Erfreuliche Kunde für die Engelsdorfer: „Die Planungen für das neue Einkaufs- und Stadtteilzentrum an der Hugo-Aurig-Straße sind jetzt so weit gediehen, dass unmittelbar nach den parlamentarischen Sommerferien, also im September, dem Stadtrat der Aufstellungsbeschluss zur Verabschiedung vorliegt", versicherte jetzt Wolfgang Krug, Abteilungsleiter im Stadtplanungsamt, den Mitgliedern des Ortschaftsrates. Bereits bis Mitte dieses Monats würden die Ämter ihre Stellungnahmen zu dem Dokument abgeben.

Ein Gutachten hat laut Krug bestätigt, dass die künftigen Verkaufseinrichtungen jenen Dimensionen entsprechen dürfen, die das Architektenbüro Frank Künne im Auftrag von Investor Gustav Stabernack erarbeitet hat. So sei eine Verkaufsfläche von 3300 Quadratmeter festgeschrieben. Allein 1500 Quadratmeter bekomme ein Großanbieter für einen Supermarkt direkt an der Hugo-Aurig-Straße. Dort ist Grundstückseigentümer Stabernack mit Edeka offensichtlich schon einig.

Auch Aldi bleibe am Standort, freilich in einem neuen, großzügigeren Ambiente. 800 Quadratmeter darf die Verkaufsfläche des Discounters künftig betragen. „Aldi wird noch 2015 in sein neues Domizil umziehen", erläuterte Architekt Künne. Das Fachgeschäft für Anglerbedarf sei weiterhin im Klinkerbau zu Hause, der auch den Haustechnik-Anbieter beherbergen wird. Zwischen Klinkerbau und Supermarkt werden Parkflächen für 42 Autos geschaffen.

Fortschritte signalisierte Künne auch bei der geplanten Mehrzweckhalle, die für den Sportunterricht an der Grundschule sowie an der Förderschule dringend benötigt wird. Juristische Hürden standen dem Projekt bislang im Wege. Doch die sind jetzt offenbar ausgeräumt, da sich das städtische Amt für Jugend, Familie und Bildung sowie das Sportamt für den Hallenbau einsetzen. „Die Stadtverwaltung ist jetzt bereit, mit dem Investor einen Mietvertrag mit 15-jähriger Laufzeit samt Option für weitere fünf Jahre abzuschließen", informierte Künne den Ortschaftsrat.

Weniger Entgegenkommen seitens der Kommune gibt es bei der geplanten Kindertagesstätte an diesem Standort. „Die Stadt stimmt nur einem Vertrag mit der Volkssolidarität, dem Betreiber der vorgesehenen 75 Kita-Plätzen, für zehn Jahre zu", erläuterte der Chef des Architektenbüros. Dies wäre für den Investor aus Rentabilitätsgründen nicht zumutbar. Die Laufzeit müsse 20 Jahre betragen. „So ist der Kita-Bau aus heutiger Sicht leider nicht realistisch", bedauerte Künne.

„Die Haltung der Stadtverwaltung ist für uns nicht nachvollziehbar, nachdem Oberbürgermeister Burkhard Jung dem Ortschaftsrat fest zugesagt hat, dass die Kita in Engelsdorf schnellstens gebaut werden muss", konstatierte Ratsmitglied Volker Müller (Die Linke). Architekt Künne betonte derweil, dass es beim Errichten einer Sozialstation bleibe. Hier sollen 70 Plätze für Betreutes Wohnen und 24 Appartements für Demenzkranke entstehen.

Wann all diese Vorhaben ins Baurecht münden, vermochte Rathaus-Mitarbeiter Krug allerdings nicht genau zu sagen. „Erst muss noch ein städtebaulicher Nutzungs- und Erschließungsplan erarbeitet werden", führte er aus. Und das Bebauungsplan-Verfahren würde im besten Fall anderthalb bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Der Experte aus dem Stadtplanungsamt betonte aber erneut, dass noch in diesem Jahr ein sogenannter vorgezogener Baubeginn möglich sei – sofern nach der öffentlichen Auslegung der Unterlagen keine grundsätzlichen Einwände geltend gemacht würden.

Günther Gießler

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