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Lokales Dok-Spotter berichten vom Filmfestival: Der Weg zum Filmemacher und eine Sonderreihe
Leipzig Lokales Dok-Spotter berichten vom Filmfestival: Der Weg zum Filmemacher und eine Sonderreihe
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23:39 21.10.2011
Als Dok-Spotter berichten Nachwuchsjournalisten vom Internationalen Filmfestival. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Auch der Sonderreihe 1961 ist einer ihrer Beiträge gewidmet. Die Dok-Spotter konnten sich für ihre Beiträge wie andere Journalisten auch auf dem Festival bewegen, Filme schauen und die Abendveranstaltungen besuchen.

Der Weg zum Filmemacher

Neben Feuerwehrmann und Prinzessin gehört Filmemacher mit Sicherheit zu den Traumberufen unter Kindern. Doch sobald sie etwas größer werden, wird ihnen bewusst: Filmemacher sein, mag schön sein, Filmemacher werden dagegen ganz schön schwer.

Die Dok-Spotter haben mit Nachwuchs-Filmemachern gesprochen. Quelle: DOK Leipzig

Trotzdem wagen junge Menschen immer wieder den Sprung auf das schwierige Terrain, so wie Alina Cyranek: „Ich hab viele verschiedene Dinge studiert und immer nebenbei bildende Kunst gemacht, fotografiert und dann hat sich das eben in ein Bewegtbild entwickelt, was dann zum Film führte. Dann habe ich eigene Filme gedreht, die dann plötzlich auf Festivals liefen und da habe ich dann angefangen das als meinen Beruf zu sehen."

Um praktische Erfahrungen zu sammeln, studiert Alina Cyranek in Halle in der Professional Media Master Class von Werkleitz. Dort hat sie die Möglichkeit, dass eine ihrer Kurzfilmproduktionen von der Stoffentwicklung bis zur Postproduktion von erfahrenen Filmemachern betreut wird. „Außerdem bekommen wir dort professionelles Equipment zur Seite gestellt, eine richtige Kino-Ton-Mischung und so entsteht da ein richtiger professioneller, schöner Kurzfilm."

Die Professional Media Master Class ist spezialisiert auf Dokumentarfilme und kooperiert mit dem DOK Leipzig. Deswegen ist Alina Cyranek auch zu Besuch in Leipzig und schaut so viele Filme, wie sie kann. Es sei wichtig für einen jungen Filmemacher die Arbeiten anderer zu sehen, um die eigene filmische Handschrift zu schärfen.

Alina Cyranek erzählt ihre Geschichten zum Beispiel gerne einfühlsam und leise: „Ich finde es spannend, ganz normale Menschen zu zeigen, die mit alltäglichen Dingen kämpfen, mit denen jeder von uns kämpft." Ihr nächstes Filmprojekt hat sie dabei auch schon vor Augen:„Ich würde gerne mal einen Film über Nichtschwimmer machen, weil ich selber Nichtschwimmer bin und das für Erwachsene ganz schön schwierig ist." Und wer weiß - vielleicht ist der dann ja in ein paar Jahren auf dem DOK Leipzig zu sehen.

Franziska Schmidt und Paul Müller

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