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Lokales Doppel-M strahlt bald mit LED-Technik über Leipzig
Leipzig Lokales Doppel-M strahlt bald mit LED-Technik über Leipzig
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11:44 25.04.2017
Am Doppel-M auf dem Wintergarten-Hochhaus sind die Bauarbeiten in vollem Gange.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Das 18 Tonnen schwere Doppel-M auf dem Wintergartenhochhaus in Leipzig bekommt Besuch: Zwei Firmen richten in luftiger Höhe von über 95 Metern ihre Baustelle ein, um die Technik des Messe-Wahrzeichens auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei werden die herkömmlichen Neon-Röhren, die das Signet in Anlehnung an die Stadtfarben blau und gelb leuchten lassen, gegen LED-Technik ausgetauscht.

Die Messe-GmbH will so auf Dauer Strom sparen und das sich drehende, rund neun Meter hohe Wahrzeichen damit günstiger betreiben. Die LED-Leuchten sollen außerdem länger halten, teilte die Messe-GmbH auf Nachfrage mit. Während die Lebensdauer von Neonröhren in der Regel bei rund 21.000 Stunden liege, sollten LEDs 50.000 Stunden halten, erklärt Bernd Jütting, Chef der ausführenden Alpha Signs GmbH.

Mehr als 600 Meter Neonröhren werden in den kommenden Wochen vom Doppel-M auf dem Leipziger Wintergartenhochhaus demontiert. Stattdessen soll langlebige LED-Technik das beliebte Wahrzeichen erleuchten. Fotos: Dirk Knofe

156 Meter gelbe Röhren für den Ring und 470 Meter blaue Röhren für das Logo wird die Firma nun ausbauen und fachgerecht entsorgen. Das sei deshalb so wichtig, sagt Jütting, weil Neonröhren Quecksilber enthalten. Bei der Strahlkraft des Wahrzeichens haben sich die Experten von Alpha Signs, das seine Wurzeln in dem VEB Neontechnik hat, an den guten alten Röhren orientiert. „Natürlich sind die jetzt dunkler, weil sie ausgebrannt sind“, so Jütting. Etwas heller als bisher werden die Leuchtdioden dann schon über Leipzig leuchten.

Motor wird in der Werkstatt gewartet

Während das Wintergartenhochhaus der stadteigenen LWB gehört, ist die Messe Eigentümerin des Reklame-Kolosses auf dem Dach. 1972 auf dem neu errichteten DDR-Hochhaus errichtet, wurde das bei den Leipzigern äußerst beliebte Messe-Wahrzeichen 1994 einmal generalüberholt. 2010 mussten dann die Lager ausgetauscht werden – seitdem sind auch störende Geräusche verschwunden, die das MM bei seinen Umdrehungen machte.

Arbeiten über der Messestadt. Quelle: Dirk Knofe

In den kommenden Wochen werden die Drehlager des Werbe-Kolosses geschmiert, der Motor sogar komplett ausgebaut und in einer Werkstatt gewartet. Der Korrosionsschutz an der MM-Konstruktion macht die Renovierung komplett. Über die Höhe der Investition bewahrt die Messe Stillschweigen. Bis Mitte Mai, so das Unternehmen auf Nachfrage, sollen die Arbeiten planmäßig beendet sein. Doch das sei bei der Baustelle hoch über der Stadt eben auch wetterabhängig.

Von Evelyn ter Vehn

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