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Lokales Doppeljubiläum Leipziger Völkerschlacht: Umfangreiches Programm beginnt am Samstag
Leipzig Lokales Doppeljubiläum Leipziger Völkerschlacht: Umfangreiches Programm beginnt am Samstag
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14:54 01.11.2016
Motiv des offiziellen Plakats der Stadt Leipzig zum Doppeljübiläum Völkerschlacht 1813-1913-2013. Quelle: Stadt Leipzig
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Leipzig

Höhepunkt des Gedenkens wird am 20. Oktober die Nachstellung der Völkerschlacht vor den Toren Leipzigs. Nach Angaben der Stadtverwaltung haben sich im Jubiläumsjahr bereits mehr als 6.000 Teilnehmer aus aller Welt angemeldet.

Leipzig. Mit einem großen Bürgerfest beginnen am Samstag offiziell die Feierlichkeiten zu den Jubiläen "200 Jahre Völkerschlacht" und "100 Jahre Völkerschlachtdenkmal". Am Koloss stellen mehr als 30 Vereine ein Festprogramm auf die Beine. Vom Dorftreiben anno 1813 bis zur Präsentation einer Harley Davidson, die zum Jubiläum gebaut wurde, reichen die Attraktionen. Um 12 Uhr macht das Schalmeienorchester Großpösna den Auftakt.

Bereits in den Sommermonaten stehen die Schlacht gegen Napoleons Truppen und das Denkmal im Mittelpunkt diverser Programmpunkte. Beim Europäischen Chortreffen vom 6. bis 9. Juni kommen Vokalensembles aus Bulgarien, Dänemark, Litauen und Russland in Leipzig zusammen und geben im Sinne des gemeinsamen Aufbegehrens gegen Napoleons Herrschaft vor zwei Jahrhunderten ein gemeinsames Konzert.

Mitte Juli treffen sich Kinder und Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern zum Sommercamp in der Stadt und begeben sich dabei auch auf Spurensuche zu den Wurzeln der Europäischen Gemeinschaft. Ab 23. Juli werden im Grassi Museum für Angewandte Kunst bisher ungezeigtes Tafelsilber, verschiedenste Waffen und Instrumente aus der Zeit der Napoleonischen Kriege zu sehen sein. Die Ausstellung mit dem Titel „Kanonenknall und Hausidyll. Kunsthandwerk zur Zeit der Völkerschlacht“ läuft bis zum 20. Oktober.

Am 3. August eröffnet dann Yadegar Asisi im Leipziger Panometer sein neuestes 360-Grad-Panorama mit dem Titel „Leipzig 1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“. Der Künstler zeigt die weltberühmte Schlacht aus Sicht der sächsischen Handelsstadt und ihrer Bürger, die nicht zuletzt mit 90.000 Toten und einer folgenden Typhus-Epidemie konfrontiert waren.

In den Tagen vor der traditionellen Schlachtnachstellung im Oktober bietet Leipzig im Rahmen der Völkerschlacht-Gedenkwoche zudem eine hochkarätig besetzte philosophische Diskussionsrunde, mehrere ökumenische Gottesdienste, einen politischen Festakt mit Ehrengästen, künstlerische Installationen, weitere Ausstellungen und Führungen zu Völkerschlacht und Denkmal.

Das detaillierte Programm des Gedenkjahres steht im Internet unter www.voelkerschlacht-jubilaeum.de bereit.

mpu

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