Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Drei Fragen an: Norbert Hippler vom Leipziger Architekturbüro RKW
Leipzig Lokales Drei Fragen an: Norbert Hippler vom Leipziger Architekturbüro RKW
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:22 08.01.2013

unde genau unserem erfolgreichen Entwurf beim Fassadenwettbewerb entspricht. Demnach wird der Portikus wieder in den Originalzustand aus den Dreißigerjahren versetzt, spätere Einbauten verschwinden. Der Denkmalschutz wies zu Recht darauf hin, dass die Besucher ursprünglich fast zehn Meter in den Portikus hineinlaufen konnten. Erst dort gab es ein 19 Meter hohes, verglastes Stahlbeton-Raster, durch das die eigentliche Halle betreten wurde. Wir legen dieses Stahlbeton-Raster nun wieder frei, ziehen aber bereits in einer Tiefe von 3,50 Meter eine weitere Glaswand ein. Dadurch wirkt der Eingang für Passanten nicht wie eine finstere Höhle. Dennoch wird der originale Raumeindruck wieder sichtbar.

Welche Veränderungen gab es noch?

An den Möbelhaus-Seiten entstehen Panoramafenster. Sie ermöglichen auch einen wunderschönen Blick aufs Völkerschlachtdenkmal. Die Anlieferzone wurde in das Gebäude gelegt, damit die Laster nicht an der Philipp-Rosenthal-Straße stören.

Die riesige Spindel für die Besucher im Gebäude ist doch aber wohl eine Porta-Idee?

Ja und nein. Die Idee stammte vor Jahren ebenfalls von RKW – für den Bau eines Porta-Marktes in Aachen. Seitdem hat Porta in jedem Neubau auf so eine barrierefreie Spindel gesetzt, die auch leicht mit Einkaufswagen benutzt werden kann. Aber natürlich gibt es in dem neuen Haus auch genügend Fahrstühle. Interview: Jens Rometsch

Interview: Jens Rometsch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Stadt Leipzig strebt eine Fördermitgliedschaft in der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Förderung der Wissenschaften an. Oberbürgermeister Burkhard Jung sprach sich am Dienstag dafür in seiner Dienstberatung aus.

08.01.2013

Mehr Kunst, mehr Wirtschaft, mehr Bildung und mehr Lebensqualität: Seit Dienstag liegt ein Konzept zur Stadtteilentwicklung im Osten der Stadt vor. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, listet das sogenannte „Integrierte Handlungskonzept Leipziger Osten“ Ziele, Strategien und einzelne Maßnahmen zur Aufwertung der Viertel an Rabet, Neustädter Markt und Eisenbahnstraße auf.

08.01.2013

Nach Ansicht von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) müssen die Erkenntnisse aus der Aufklärungarbeit um die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) Folgen für die deutsche Sicherheitsarchitektur haben.

08.01.2013