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Lokales E-Mobilität auf dem Südfriedhof in Leipzig
Leipzig Lokales E-Mobilität auf dem Südfriedhof in Leipzig
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17:11 21.06.2016
Neues Elektromobil auf dem Leipziger Südfriedhof. Quelle: Stadt Leipzig
Leipzig

Der Südfriedhof in Leipzig hat ein neues Fahrzeug in seiner Flotte – das teilte die Behörde Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig nun mit. Angeschafft wurde ein Elektromobil, Typ Divaco DV 4, für 17.500 Euro. Fortan soll es ausschließlich auf dem Friedhofsgelände eingesetzt werden.

Das Modell sieht wie ein Golfcar aus, nur mit vollverglaster Kabine. Neben dem Fahrer können bis zu drei Personen darin mitfahren. Besucher, die gehbehindert oder aus Altersgründen nicht mehr gut zu Fuß sind und sich über den Kauf einer Grabstelle beraten lassen wollen, können sich nun auf dem rund 80 Hektar großen Friedhofsareal bequem zur gewünschten Stelle kutschieren lassen.

E-Mobil soll der Verkaufsberatung dienen

„Der Divaco wird für die Fahrten zwischen den verschiedenen Grabanlagen genutzt, da die Wege sehr weit sind und der Bürger bei der Grabauswahl natürlich Vieles sehen möchte, um eine entsprechende Entscheidung treffen zu können“, sagte der Amtsleiter der Leipziger Behörde, Rüdiger Dittmar. Eine Beratung gebe es aber auch weiterhin zusätzlich im Büro.

Die Stadt bietet den Service kostenlos an. Um eine Voranmeldung für den Grabstellenkauf wird jedoch gebeten, damit lange Wartezeiten vermieden werden. „Grundgedanke war, das alte Fahrzeug – ein Ford Transit, der für die Bestattungen und interne Fahrten benutzt wurde, zu ersetzen, da es technisch verschlissen war“, sagte Dittmar.

Vorteile: leise und wartungsarm

Zusätzlich sollte für den Grabstellenverkauf eine flexible Lösung gefunden werden. „Vielen älteren Bürgern waren die Wege bei der Suche nach einer passenden Grabstelle zu weit und die Beratungsgespräche dauerten mindestens zwei Stunden“, erläuterte Dittmar. Der Umwelt zuliebe entschied man sich, ein Elektromobil anzuschaffen. „Es sollte einfach, praktisch, leise und wartungsarm sein.“

Neben den Beratungsfahrten nutzen die Mitarbeiter das Elektro-Mobil für Dienstfahrten aller Art – für die Kontrolle der Grabstellen, Vor-Ort-Termine oder bei Bürgeranliegen und Grabmalpatenschaften.

Stadtverwaltung setzt auch künftig auf E-Mobilität

Das E-Auto ist nicht das erste auf dem Südfriedhof. Bereits seit 2014 gibt es zwei Pritschen-Transporter mit Elektroantrieb, die aber nicht für Verkaufsfahrten, sondern vorrangig für Grabpflegearbeiten und Bestattungsvorbereitung eingesetzt werden.

Laut Plan der Behörde soll „die Fahrzeugflotte an Kleintransportern auf dem Friedhof auch weiterhin bei Ersatzinvestitionen auf Elektro umgerüstet werden.“ Hauptsächliche Vorteile seien die geringen Geräuschemissionen, Wartungskosten und die Schadstofffreiheit.

Von Oliver Becker

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