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Lokales EU-Projekt soll Georg-Schumann- und Georg-Schwarz-Straße in Leipzig beleben
Leipzig Lokales EU-Projekt soll Georg-Schumann- und Georg-Schwarz-Straße in Leipzig beleben
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21:02 16.07.2013
Die Georg-Schwarz-Straße in Leutzsch soll sich verändern. Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Im Fokus stehen in Leipzig die Georg-Schumann-Straße in Möckern und die Georg-Schwarz-Straße in Leutzsch.

Das Projekt setzt bei den Eigentümern der Häuser in den betroffenen Quartieren an. „Es geht darum, ihnen Wissen zu vermitteln, was man mit den Objekten machen könnte – und wie man das finanziert bekommt“, sagte Projektkoordinatorin Jana Fischer.

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Zur Seite stehen den Immobilienbesitzern insgesamt 30 Spezialisten aus den Bereichen Bau, Finanzierung, Gebäudemanagement und Recht. In Leipzig wurden zunächst 13 Objekte ausgewählt. Jetzt beginnen die ersten Begehungen.

Weitere Partner des Projekts sind unter anderem die tschechische Hauptstadt Prag, Sopot in Polen und die slowakische Metropole Bratislava. Auch Gemeinden in Slowenien, Österreich und Italien sind beteiligt. Letztlich sollen durch das Projekt europaweit Strategien entwickelt werden, um Randbezirke von Städten wettbewerbsfähig zu halten und für eine soziale Durchmischung in den Stadtteilen zu sorgen.

Als Teilnehmer erhält Leipzig über den Projektzeitraum von drei Jahren laut LVZ-Informationen Mittel in Höhe von insgesamt 200.000 Euro. Allerdings wird das Projekt auch von der Messestadt aus koordiniert.

Die Mitglieder des Hauseigentümervereins Haus und Grund in Leipzig können das Beratungsgebot übrigens ebenfalls nutzen, unabhängig davon, ob ihre Gebäude in einem Problemgebiet liegen.

ala

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