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Lokales Ein Feuerwerk der Fotografie – neue Ausstellung beeindruckt
Leipzig Lokales Ein Feuerwerk der Fotografie – neue Ausstellung beeindruckt
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09:04 31.08.2017
Diese Aufnahme sich um einen Landeplatz streitender Eisvögel gehört zu den 88 Fotos, die das Naturkundemuseum in seiner Sonderschau „Glanzlichter der Naturfotografie 2015“ zeigt.  Quelle: Thomas Hinsche
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 Die „Glanzlichter“ starten mit einem Pfiff. „Ich war es nicht“, sagt Museumschef Ronny Maik Leder verschmitzt, der das Naturkundemuseum nun anderthalb Monate leitet und in seinem ersten offiziellen Auftritt für Aufmerksamkeit sorgen muss. Die gilt der Sonderschau „Glanzlichter der Naturfotografie 2015“, die seit Sonntag im Museum am Goerdelerring zu sehen ist. Ob streifende Löwin im Serengeti-Park, sich um einen Landeplatz streitende Eisvögel, (gruppen-)kuschelnde Kaiserpinguine in der Antarktis, sich spiegelnde Flusslandschaften, Eichen und Lärchen im Nebelwald – die thematische Breite der Fotos ist groß. „Die Sonderausstellung ist gute Tradition und bringt alljährlich etwas Farbe in den Leipziger Winter“, sagt Leder.

Diese Aufnahme gehört zu den 88 Fotos, die das Naturkundemuseum in seiner Sonderschau „Glanzlichter der Naturfotografie 2015“ zeigt Quelle: Jan Pedersen

 

Der internationale Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) steht, ist unter Fotografen sehr geschätzt. Fast 22 000 Bilder wurden dafür eingereicht. Drei Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Das Leipziger Museum kann auf der kleinen Sonderschaufläche nur eine Auswahl von 88 Gewinnerbildern der verschiedensten Kategorien zeigen. „Die Bilder sind ein Beispiel dafür, wer eigentlich der größte Künstler auf unserem Planeten ist – es ist die Natur mit ihrem unerschöpflichen Feuerwerk an Farben und Formen, auch an Dramen“, betont der Direktor.

Leder sieht die Ausstellung, die wahrhaft künstlerische Fotos zeigt, auch als Steilvorlage. Immerhin wird das Naturkundemuseum bis voraussichtlich 2020 in ein neues Domizil auf dem Areal der Baumwollspinnerei ziehen. In der dortigen Halle 7, die gerade saniert wird, ist es künftig mit der Kunst wie dem Theater Lofft unter einem Dach. „Natur und Kunst sind so nah beieinander. Für uns wird es spannend, wie wir es schaffen, uns dort zu integrieren und zu entwickeln. Denn wir wollen die Naturkunde in unserer Stadt wieder deutlich in den Fokus zu rücken“, so der Direktor. Die Fotoschau ist bis zum 16. April zu sehen – danach wird es eine Sonderschau rund um Greifvögel geben, mit der das Museum ein wenig überraschen will.

Der Eintritt kostet 1 Euro, ermäßigt 50 Cent. Geöffnet ist (außer montags) im Winter 9 bis 16.30 Uhr, am Wochenende 10 bis 16.30 Uhr. Die Dauerschau in der Lortzingstraße 3 ist in der Woche nur für angemeldete Gruppen offen (0341 982210).

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Von Mathias Orbeck

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