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Lokales Ein Jahr Höfe am Brühl: Einkaufszentrum in Leipzig zählte bereits elf Millionen Besucher
Leipzig Lokales Ein Jahr Höfe am Brühl: Einkaufszentrum in Leipzig zählte bereits elf Millionen Besucher
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18:22 25.09.2013
Fest verankert im Leipziger Stadtbild: Die Höfe am Brühl haben im ersten Jahr nach ihrer Eröffnung rund elf Millionen Besucher angelockt. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Bevölkerung war da noch skeptisch, doch das Konzept scheint aufzugehen. Mit täglich 37.000 Besuchern konnten die hochgesteckten Erwartungen bislang erfüllt werden. Damit strömten insgesamt bereits mehr als elf Millionen Kunden durch die acht Eingänge der Höfe.

„Die Tendenz ist sogar steigend, wir steuern auf die 40.000 zu“, berichtet Centermanager Rainer Borst und freut sich auf die letzten drei Monate des Jahres. Traditionell werden im vierten Quartal nicht nur die größten Umsätze eingefahren, sondern auch die meisten Besucher gezählt. Er wertet die Zahlen als eindeutiges Zeichen dafür, dass das Einkaufszentrum in Leipzig angekommen ist.

Erster Ansturm auf die Höfe am Brüh vor einem Jahr:

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„Natürlich“, so der gebürtige Franke, „gebe es immer Punkte, in denen man sich verbessern kann.“ Weil viele Kunden die geringe Anzahl an Toiletten kritisierten, baute der Investor aus Essen, die Management für Immobilien AG (MfI), nachträglich eine zweite WC-Anlage in den Höfen ein. Auch die Ausschilderung des Parkhauses könne noch optimiert werden, so Borst. Besonders Leipziger seien es nicht gewohnt, in die Straße Am Hallischen Tor einfahren zu dürfen. Das Sackgassensymbol verwirre einige Besucher und führe zu zusätzlichem Verkehr. „Wir stehen mit der Stadt in Kontakt, um diese Situation zu verbessern.“

Der 46-Jährige zieht nach den ersten zwölf Monaten eine durchweg positive Bilanz. „Es gab Befürchtungen, dass wir hier einen Riesenmoloch voller Billiggeschäfte hinsetzen“, erinnert sich Borst. Statt eines Centers von der Stange hätten die Leipziger aber eine moderne Interpretation der Höfe und Gassen bekommen. Reminiszenzen an die Vergangenheit wie die Blechbüchse, die zum Teil erhaltene Sandsteinfassade oder die Andeutung des Wagnerhauses hätten zur Akzeptanz des Einkaufszentrums auch bei Kritikern beigetragen, so der Centermanager.

Lesen Sie mehr zum Thema am 29. September 2013 in der neuen Ausgabe des LVZ sonntag, dem digitalen Magazin der Leipziger Volkszeitung für Tablet-PCs. www.lvz-sonntag.de

Robert Berlin

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