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Lokales Ein Weisheitszahn als Wahrzeichen - Leipziger City-Hochhaus wird 40 Jahre alt
Leipzig Lokales Ein Weisheitszahn als Wahrzeichen - Leipziger City-Hochhaus wird 40 Jahre alt
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21:28 30.08.2013
Bau des Uniriesen in Leipzig. Quelle: LVZArchiv
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Leipzig

Für die Karl-Marx-Universität – so hieß die Alma Mater seit 1953 – waren das beschädigte Augusteum mit Johanneum und Albertinum sowie die unversehrte Paulinerkirche gesprengt worden, um Platz für eine moderne Bebauung zu schaffen.

Zum Komplex gehörten neben dem Uni-Riesen das Seminar- und Rektoratsgebäude sowie die Mensa. Der Campus war errichtet worden, um Wissenschafts- und Bildungsbereiche zu konzentrieren. Aber auch, um den Wandel der Gesellschaft im Sinne des Sozialismus zu dokumentieren.

Leipzig. Vor 40 Jahren, am 31. August 1973, wurde das Hochhaus am damaligen Karl-Marx-Platz seiner Bestimmung übergeben. Sein Bau erfolgte „im Rahmen der Hochschulreform und der Neugestaltung" des im Krieg stark zerstörten Stadtzentrums, wie es in alten LVZ-Berichten hieß. Für die Karl-Marx-Universität – so hieß die Alma Mater seit 1953 – waren das beschädigte Augusteum mit Johanneum und Albertinum sowie die unversehrte Paulinerkirche gesprengt worden.
Das Hochhaus, dessen Form an ein aufgeschlagenes Buch erinnern sollte, während es im Volksmund bis heute gern „Weisheitszahn" genannt wird, besitzt 29 Stockwerke, von denen 22 einst der Universität zur Verfügung standen. Fünf Jahre vor seiner Eröffnung, am 4. Oktober 1968, war der Grundstein für das mit 142 Metern noch immer höchste Bauwerk Leipzigs gelegt worden. Die städtebaulich-architektonische und bildkünstlerische Konzeption entstand in Auswertung eines Wettbewerbs nach Plänen von Hermann Henselmann.

Die vollständige Sanierung erfolgte von 1999 bis 2002. Heute beherbergt das City-Hochhaus zahlreiche Firmen. Aussichtsplattform sowie Panorama Restaurant bieten immer noch einen weiten Blick über die Stadt.

lje

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