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Lokales Einheitsdenkmal: Zwei Leipziger dürfen ihre Entwürfe einreichen
Leipzig Lokales Einheitsdenkmal: Zwei Leipziger dürfen ihre Entwürfe einreichen
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20:56 23.01.2012
Der Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig: Hier soll das Freiheits- und Einheitsdenkmal gebaut werden. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Vorerst sollen die Namen der Beteiligten anonym bleiben, um die Entscheidung des Preisgerichtes nicht zu beeinflussen.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Mitglied des Preisgerichts, blickt voraus: „Ich drücke den Wettbewerbsteilnehmern die Daumen und bin gespannt auf aussagekräftige, überraschende, ergreifende Ergebnisse. Dann liegt es in den Händen der Jury, Anfang Juli den oder die Preisträger zu küren.“

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Wie die Stadt mitteilte, nahmen insgesamt 325 Bewerber teil. Die Kandidaten reichten lediglich ihre Lebensläufe ein. Die 41 Gewinner kommen aus zehn Ländern, davon 25 aus Deutschland, zwölf aus anderen europäischen Ländern, drei aus den USA und einer aus Japan. Unter den Ausgewählten sind neun Künstler, zwei Architekten und ein Landschaftsarchitekt als Einzelbewerber sowie 29 Arbeitsgemeinschaften aus Künstlern/Architekten mit Stadtplanern und Ingenieuren.

Die ausgewählten Kandidaten sollen nun benachrichtigt werden und müssen ihre Teilnahme verbindlich gegenüber der Stadt Leipzig zusagen. Bis zum 1. Juni sollen sie anonym ihren Entwurf für das Freiheits- und Einheitsdenkmal einreichen. Die Sitzung des Preisgerichtes ist für den 6. und 7. Juli vorgesehen.

Das Auswahlgremium bestand aus Experten (Künstlern, Kuratoren, Architekten und Landschaftsarchitekten) und Vertretern des Bundes sowie des Freistaates Sachsen.

Der Leipziger Stadtrat hatte im Mai 2011 den Wilhelm-Leuschner-Platz, unmittelbar am Leipziger Ring, als Standort bestimmt. Das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal soll am 9. Oktober 2014, dem 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution, auf dem dann „Platz der Friedlichen Revolution“ benannten Areal, eingeweiht werden. Der Bund stellt dafür fünf Millionen Euro zur Verfügung, vom Freistaat Sachsen kommen 1,5 Millionen Euro.

Die nächste Möglichkeit für die Bürger, den Stand des Wettbewerbs zu verfolgen, ist eine Abendveranstaltung am 1. März im Zeitgeschichtlichen Forum. Dort werden zwei Mitglieder des Preisgerichts mit Zeitzeugen und Nachkommen über die Frage diskutieren, wie die Werte der Friedlichen Revolution in die Zukunft weitergegeben werden können.

dpa/ra

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