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Lokales Ende des „Höflichkeitszettels“: Leipziger Politessen vergeben Knöllchen in Schleußig
Leipzig Lokales Ende des „Höflichkeitszettels“: Leipziger Politessen vergeben Knöllchen in Schleußig
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19:59 13.01.2014
Neue Straßenmarkierungen in der Brockhausstraße in Schleußig sollen Autofahrer vom Falschparken abhalten. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Damit wird es auch die sogenannten „Höflichkeitszettel“ nicht mehr geben, mit denen seit Mitte Dezember auf Parkverstöße hingewiesen wurde. Nach Angaben der Verwaltung hatten sich dadurch die Fallzahlen zuletzt verringert.

Die Parkplatzsituation in Schleußig bewegt seit Längerem die Gemüter. Mangels regulärer Stellflächen weichen Autofahrer auf Gehwege oder Kreuzungen aus. Kritiker monieren, dass dadurch nicht nur gegen geltendes Recht verstoßen, sondern auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt werde. Leipzigs Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) kündigte schließlich ein konsequenteres Vorgehen gegen Falschparker an. Im vergangenen Jahr wurden daher in Schleußig zunächst großflächige Markierungen für Parkverbotsbereiche aufgebracht und ein Einbahnstraßensystem eingerichtet. Nun werden die Kontrollen intensiviert, es drohen häufiger als bislang Verwarngelder.

Verbotswidriges Parken auf Gehwegen wird mit mindestens 20 Euro geahndet, im Fünf-Meter-Kreuzungsbereich mit zehn Euro und auf Sperrflächen mit 25 Euro. Ziel der Stadtverwaltung ist es laut der Mitteilung vom Montag, „die Schulwege sicherer zu machen und schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen“. Auch sollen die Konflikte zwischen Fußgängern, Auto- und Radfahren abgebaut werden.

Schleußig hat in den vergangenen Jahren deutlich an Einwohnern gewonnen. Der damit wachsenden Zahl an Autos stehen auch nach Ansicht des Rathauses nicht genügend Stellflächen gegenüber. Baubürgermeisterin Dubrau bezifferte das Parkplatz-Defizit Ende 2013 auf rund 300.

maf

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