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Lokales Endspurt: LVZ-Hilfsaktion „Ein Licht im Advent“ läuft noch bis 18. Dezember
Leipzig Lokales Endspurt: LVZ-Hilfsaktion „Ein Licht im Advent“ läuft noch bis 18. Dezember
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22:47 09.12.2016
Ein Licht im Advent Quelle: Patrick Moye
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Leipzig

Großer Erfolg für die neue LVZ-Hilfsaktion „Ein Licht im Advent“: Schon 350 Leser haben mit ihren Spenden zum Gelingen beigetragen. Herzlichen Dank! Die LVZ sammelt erstmals in der Weihnachtszeit in allen sieben Lokalausgaben, von Altenburg bis Wurzen, Geld für soziale Hilfsprojekte. Dabei soll möglichst konkret Menschen in Notlagen geholfen werden. Jetzt geht es in den Endspurt: Noch eine Woche lang können Sie, liebe Leser, für unsere Hilfsprojekte spenden.

So wie im Leipziger „Haus Lebensweg“: Hier kann tatsächlich noch rechtzeitig zum Fest ein Licht im Advent aufgehen. Die Leipziger Firma Stadtbild-Projekt GmbH hatte spontan ihre Hilfe angeboten und will es schaffen, bis zum 24. Dezember die dringend benötigte Küche einzubauen. Für technische Geräte und Sitzmöbel werden aber weiterhin viele Spenden gebraucht.

In Eilenburg ist der 16-jährige Julian Schabehorn überwältigt von der großartigen Spendenfreude der Nordsachsen. „So viel Unterstützung: Wir sind glücklich und dankbar. Das übertrifft alle meine Erwartungen, ich bin sehr gerührt“, sagt seine Mutter Jeannette Schabehorn. Julian, der am Marfan-Syndrom leidet, soll durch ein Therapie-Dreirad oder -Tandem mehr Bewegungsfreiheit und Teilhabe am Alltag ermöglicht werden.

In Oschatz ist ebenfalls die Vorfreude groß: Zusammen mit der Diakonie wirbt die LVZ hier um Spenden, um der alleinstehenden Madlen Hentzschel und ihren fünf Kindern zu helfen. Größter Wunsch der Familie ist eine neue Küche – die seit dem Tod des Vaters finanziell nicht mehr drin war. Was von der Spendensumme übrig bleibt, wird die Diakonie verwenden, um Kindern im Sommer Ausflüge zu ermöglichen. „Das Geld kommt auf jeden Fall Familien und Kindern in der Region zugute“, versichert Geschäftsführer Gernot Dörfel.

Beim Bornaer SV wird händeringend Hilfe gebraucht. Die 10- bis 13-jährigen Nachwuchskicker trainieren zwar fleißig. Doch nach dem Einbruch ins Sportobjekt Witznitz, bei dem hoher Schaden entstand und wichtige Technik abhanden kam, sind die Geldsorgen groß. „Wir versuchen trotzdem, immer das Beste draus zu machen“, sagt Trainer Jens Wagner, der wie seine Kollegen versucht, die Finanznöte des Vereins vom Nachwuchs fernzuhalten. Dennoch: Jede Spende ist willkommen, damit auch im nächsten Jahr trainiert werden kann.

In Wurzen gehen auf der Kinderstation des Krankenhauses langsam die Trostteddys zur Neige. Dabei ist der flauschige „Dr. Bär“ für Kinder, die die Vorweihnachtszeit im Krankenbett verbringen müssen, oft ein wichtiger Begleiter. Wie für den einjährigen Alfred, der mit seiner Mutter Angelique Böger wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus bleiben musste. „Ich finde, dass die Teddys eine ganz tolle Idee sind“, sagt sie. Es wird noch mehr Trost gebraucht. „Die LVZ-Spendenaktion ist eine wirklich tolle Aktion, Danke schon jetzt an alle Spender“, freute sich die Klinikleitung.

Bei der Wohngruppe Innova in Altenburg stapeln sich bislang die Kinderwagen im Haus – weil eine richtige Unterstellmöglichkeit fehlt. Das könnte sich nun bald ändern: Das Spendenkonto wächst, die Hoffnung auf Abhilfe in der Platznot auch. Zu den Spendern zählt unter anderem der Ex-Krankenhaus-Manager Peter Jansen. Die LVZ-Hilfsaktion habe ihn spontan überzeugt, „weil hier direkt und ohne bürokratischen Aufwand geholfen wird“.

In Döbeln gibt es einen Endspurt der Hilfsaktion im wahrsten Sinne des Wortes: Am Sonntag (10 Uhr) ist am Welwel Sport- und Freizeitzentrum Start des 5. Döbelner Nikolauslaufes. „Wir hoffen, dass viele Läufer für den guten Zweck eine entspannte Runde durch Döbeln drehen“, sagt Andreas Bunk, Organisationsleiter beim Team neuelaufkultur des Welwel Sport- und Tanzvereins. Ein Teil der Einnahmen aus der Spendenbox fließt in die Aktion „Ein Licht im Advent“, mit der wir die schwer an Krebs erkrankte Ina Pusch (43) aus Döbeln beim Kauf eines neuen Laptop unterstützen wollen. Der Computer soll ihr helfen, mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

Olaf Majer

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