Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Endspurt beim Bau der Leipziger Propsteikirche – größter Kirchenneubau Ostdeutschlands
Leipzig Lokales Endspurt beim Bau der Leipziger Propsteikirche – größter Kirchenneubau Ostdeutschlands
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:37 04.01.2015
Blick auf die Baustelle der Propstheikirche in Leipzig inweit des Neuen Rathauses. Quelle: dpa
Leipzig

Die Bauarbeiten lägen im Zeitplan. Derzeit laufe der Innenausbau - Parkett und Steinfußboden würden verlegt, die Maler seien schon weitgehend fertig. Unsicher sei lediglich, ob ein 22 mal 3 Meter großes, künstlerisch gestaltetes Fenster mit Bibelzitaten rechtzeitig zum Einweihungsgottesdienst fertig werde.

Eigentlich hatte die Kirche schon im Herbst 2014 fertig sein sollen. Verschiedene Probleme beim Bau führten aber zu dem halben Jahr Verspätung. Die neue katholische Kirche direkt am Leipziger Innenstadtring wird den Planungen zufolge rund 15 Millionen Euro kosten, eventuell auch noch etwas mehr, wie Giele sagte. Sie gilt damit als größter Neubau einer Kirche im Osten seit dem Mauerfall.

Der Bau war nötig geworden, weil die alte Kirche zu DDR-Zeiten auf instabilem Baugrund errichtet worden war. Was mit der alten Propsteikirche geschehen soll, sei derzeit noch offen, sagte Giele. „Wir wollen jetzt Anfang des Jahres die verschiedenen Ideen prüfen.“ Denkbar seien ein Abriss des maroden Gebäudes, eine Nachnutzung oder eine Parzellierung des Grundstückes, um darauf Wohnhäuser zu errichten.

Sicher sei nur, dass die Gemeinde das Grundstück verkaufen werde. Auf jeden Fall werde die Kirche auch profaniert, also entweiht. Giele: „Dann ist es nur noch ein Haus.“ Die Propsteigemeinde zählt nach Angaben des Pfarrers derzeit 4700 Mitglieder. Wie andere Gemeinden in den ostdeutschen Großstädten wachse sie. Es gebe mehr Taufen als Austritte und Sterbefälle. 1995 habe die Propsteigemeinde lediglich 1900 Mitglieder gehabt.

LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gut eineinhalb Wochen vor ihrem geplanten Protestmarsch in der Messestadt hat die Initiative „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (LEGIDA) nun erstmals ihre Beweggründe genannt. Auf einer Webseite wurde zum Jahreswechsel ein 17 Punkte umfassendes Positionspapier veröffentlicht.

01.12.2016

Die Landtagsabgeordneten der Linken Juliane Nagel und Marco Böhme sind in der Neujahrsnacht mit vermummten Gewalttätern durch Connewitz marschiert. Eine Demo anmelden und die Veranstaltungsleitung übernehmen wollten beide nicht.

02.01.2015

Der Kölner Künstler Gunter Demnig will am 21. März in Leipzig erneut Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegen. Vorarbeit dafür leisten unter anderem zwei Projekte von Schülern der Neuen Nikolaischule und der Schule am Adler.

02.01.2015