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Lokales Endspurt für Online-Studie zu mehr Rad- und Fußverkehr in Leipzig
Leipzig Lokales Endspurt für Online-Studie zu mehr Rad- und Fußverkehr in Leipzig
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14:03 19.03.2018
Radfahrer im Leipziger Musikviertel. Eine Studie will herausfinden, wie Leipzig mehr Anreize für eine aktive Mobilität schaffen kann. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Was motiviert Leipziger, häufiger Rad zu Fahren oder zu Fuß zu gehen? Was stört und hindert sie? Diesen Fragen widmet sich eine Studie der TU Dresden im Auftrag des Bundesumweltamts, an der Messestädter noch bis zum 23. März per Online-Fragebogen teilnehmen können.

Leipzig ist gemeinsam mit Köln, Aachen und Kiel Teil eines Bundes-Förderprogramms zum Thema „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau – Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“. Die Forschungsergebnisse fließen in das Projekt ein, bei dem es um die Steigerung von Lebensqualität in Ballungsräumen geht.

Zu Fuß und per Rad

„Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad, auch in Kombination mit Bus und Bahn sind wichtig für die Verbesserung der Lebensqualität“, so das Verkehrs- und Tiefbauamt am Montag in einer Erklärung zur TU-Studie. Deshalb widme sich das Projekt „Aktive Mobilität“ vor allem dem Zufußgehen und dem Radverkehr.

Mit der Online-Umfrage will die Stadt die Konfliktpunkte beider Fortbewegungsarten herausfinden. Stadtplaner können auf dieser Grundlage handeln und Anreize schaffen, das Auto öfter stehen zu lassen.

Stötteritz als Pilotprojekt

Praktisch steht derzeit der Stadtteil Stötteritz im Fokus der Stadtplaner. Das Quartier profitiert mit dem Projekt „Aktiv mobil in Stötteritz“ vom Förderprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Dabei geht es darum, mit innovativen Ideen der Fuß- und Radverkehr zu fördern.

Bis zum Juni 2019 läuft das Projekt, und in dieser Zeit sollen auch „kleinteilige Maßnahmen“ realisiert werden, so die Stadt. Leipzig-Stötteritz könne so zur Blaupause für andere Stadtteile und Städte werden.

Hier geht es zur Online-Befragung „Aktive Mobilität“ der TU Dresden.

Leipzig diskutiert derzeit verschiedene Mobilitätsszenarien fürs Jahr 2030, die den Herausforderungen der rasant wachsenden Stadt gerecht werden sollen. Neben den Varianten Fortführung, Fortführung mit stabilen Fahrpreisen, Nachhaltigkeit, Bürgerticket und ÖPNV-Vorrang befindet sich darunter auch ein Fahrradstadtszenario.

Von lyn

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