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Lokales Erinnerungen an Wolfgang W. Hennig: Können und Kunst
Leipzig Lokales Erinnerungen an Wolfgang W. Hennig: Können und Kunst
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00:17 23.10.2016
Wolfgang W. Hennig, wie man ihn kannte und schätzte. Quelle: André Kempner
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Leipzig


Hennig war in Radebeul geboren worden. Er lernte Kunsttischler und qualifizierte sich zum Museologen und zum Kunsthistoriker. Als solcher wirkte er bei den Staatlichen Museen Berlin, wobei er für viele Jahre den Sammlungsbereich Kunsthandwerk des Jugendstils betreute. „Mit großer Sachkenntnis und steter Energie ist es Wolfgang Hennig gelungen, im Lauf von zwei Jahrzehnten die Jugendstilsammlung des Ost-Berliner Teil des Kunstgewerbemuseums zusammenzutragen und zum umfangreichsten Museumsbestand dieser Art in der DDR und zu einem der größten in Deutschland auszubauen“, heißt es in einer Würdigung durch Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Hennig, so wäre auch noch anzumerken, machte sich zum Beispiel verdient um die Erforschung der Privatsammlung von Georg Brühl (Karl-Marx-Stadt/Chemnitz), die in DDR-Zeiten an das Berliner Kunstgewerbemuseum gekommen war. Seine besondere Vorliebe galt der Glaskunst des Jugendstils.

Freunde und jahrelange Mitarbeiter werden am Freitag Wolfgang Hennig Adieu sagen. Ganz in seinem Sinn geht es weiter mit dem Kunstauktionshaus in der Gohliser Straße. Der nächste Hammerschlag erfolgt hier am 3. Dezember. Geleitet wird das Unternehmen jetzt von René Tessmer. Er ist seit über 20 Jahren im Kunsthandel tätig.

Von Thomas Mayer

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