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Lokales Ernst-Grube-Halle in Leipzig: Schäden noch unklar – Reparaturen ab März
Leipzig Lokales Ernst-Grube-Halle in Leipzig: Schäden noch unklar – Reparaturen ab März
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15:58 16.02.2016
Im vergangenen Sommer wurde die Ernst-Grube-Halle zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Ernst-Grube-Halle in Leipzig, bis Anfang Februar noch vom Freistaat Sachsen als Erstaufnahme für Flüchtlinge genutzt, wird nicht kurzfristig wieder als Sporthalle für den Universitätsbetrieb zur Verfügung stehen. Erst im März sollen die Reparaturarbeiten beginnen, so das Sächsische Bau- und Immobilienmanagement (SIB) auf Anfrage von LVZ.de. Die Universität Leipzig rechnet auch im April noch nicht mit der Rückgabe der Halle.

Mehr als 400 Menschen fanden zeitweilig an der Jahnallee ein Dach über dem Kopf, seit der Freistaat die Halle im August 2015 zur Erstaufnahme machte. Experten verschaffen sich derzeit einen Überblick zu den nötigen Renovierungsarbeiten. Erst Ende kommender Woche könne das SIB abschätzen, wie hoch der Aufwand für die Instandsetzung sein wird, so Sprecherin Andrea Krieger.

Auch die Sportwissenschaftliche Fakultät der Uni Leipzig hat noch keinen Überblick über das, was zu tun ist. Das SIB habe die Universität aber darauf vorbereitet, dass auch im April die Halle an der Jahnallee noch nicht für Forschung und Lehre zur Verfügung steht, heißt es am Dienstag aus dem Dekanat. Technische Anlagen mussten über Monate auf Höchstlast gefahren werden. Für diesen Dauerbetrieb seien die eigentlich nicht ausgelegt, so Dekanatsrat Marco Morgner. Nun müssen die Checks ergeben, ob alles noch einwandfrei funktioniert. Auch das Parkett könnte gelitten haben. Der Belag sei bereits in der Vergangenheit häufiger ausgebessert worden, so Morgner weiter.

Die Universität hat sich allerdings noch für einige Zeit auf Interimslösungen eingestellt. Der Zeitpunkt der Hallen-Rückgabe sei ja nicht so klar gewesen, und Orte für Forschung und Lehre würden langfristig geplant, so Morgner. Die Leichtathleten und Fußballer seien mit ihren Veranstaltungen in die HTWK ausgewichen. Auch das Sportgymnasium werde zum Teil genutzt. Und wann das Sportwissenschaftliche Institut mit seinen Büros wieder an die Jahnallee ziehen kann, sei ebenfalls unklar. Die Büros drängen sich derzeit auf engem Raum im Bootshaus Klingerweg.

Von Evelyn ter Vehn

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