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Lokales Ernst-Grube-Halle könnte zur Flüchtlingsunterkunft werden
Leipzig Lokales Ernst-Grube-Halle könnte zur Flüchtlingsunterkunft werden
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23:21 11.08.2015
Sportcampus Jahnallee, Ecke Marschnerstraße: In der Ernst-Grube-Halle auf dem Gelände der sportwissenschaftlichen Fakultät könnten kurzfristig Asylsuchende einziehen. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Leipziger Ernst-Grube-Halle soll zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut werden. Am Mittwoch soll eine abschließende Besichtigung stattfinden, an der unter anderem der Chef des Asyl-Krisenstabes aus dem sächsischen Innenministerium teilnimmt. Fällt die Bewertung der Halle auf dem Sportcampus der Universität positiv aus, wovon momentan ausgegangen wird, kann es ganz schnell gehen. Entscheidungen seien auch kurzfristig möglich, hieß es im Ministerium.

Nach LVZ-Informationen ist geplant, ab Ende der Woche bis zu 600 Flüchtlinge auf dem Areal an der Jahnallee unterzubringen. Möglicherweise soll die Sportstätte auch als Winterquartier dienen, um die Notunterkunft der Dresdner Zeltstadt zu entlasten. Die Grube-Halle wird bislang unter anderem von den Zweitliga-Volleyballern und Bundesliga-Judoka, der sportwissenschaftlichen Fakultät sowie vielen Vereinen genutzt.

Da die Asylbewerberheime in Sachsen überfüllt sind, sucht der Freistaat seit Monaten nach neuen Unterkünften. Erst am Montag war in Leipzig eine Erstaufnahmeeinrichtung für 350 Flüchtlinge eröffnet worden.

ski

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