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Lokales Erst droht Glatteis, dann wird es mild
Leipzig Lokales Erst droht Glatteis, dann wird es mild
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10:01 30.11.2018
Aktuell besteht in Teilen Sachsens Glatteisgefahr. Quelle: dpa
Leipzig

Die Temperaturen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden milder. Vorher bestehe aber in Ostsachsen und dem Altenburger Land erhöhte Glatteisgefahr, wie Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Freitagmorgen mitteilte. Am Freitag und auch Samstagmorgen sollten Autofahrer deshalb besonders vorsichtig sein. In Ostsachsen und Teilen von Thüringen liegen die Temperaturen am Freitag bei minus ein bis minus zwei Grad bei leichtem Regen.

In den weiteren Teilen des Freistaats und auch in Sachsen-Anhalt herrschten zwar bis zu plus sieben Grad, jedoch sollten Autofahrer auch im östlichen Teil des Landkreis Leipzig Vorsicht walten lassen: „Die Gebiete um Grimma, Wurzen und Lossatal können von Glatteis betroffen sein, allerdings nur örtlich. Die Temperaturen liegen dort um den Gefrierpunkt“, so Engelmann gegenüber LVZ.de

Der Samstag wird in Thüringen und Sachsen-Anhalt überwiegend bewölkt. Ab und zu schaut aber auch mal die Sonne raus, bei fünf bis neun Grad. In Ostsachsen dagegen regnet es weiter bei ein bis fünf Grad. Am Sonntag beginnt der Tag in allen drei Bundesländern dann leicht verregnet. Das weitet sich im Laufe des Vormittags dann zu stärkerem Regen aus.

Glück für alle Weihnachtsmarkt-Besucher: Von den angekündigten starken Regenschauern, die am Sonntag über Deutschland niedergehen sollen, bleibt Leipzig weitestgehend verschont. Engelmann stellt zwei bis vier Liter pro Quadratmeter in Aussicht.

Die kommende Woche wird mild, aber durchwachsen mit immer wiederkehrendem Regen bei elf bis 14 Grad am Montag. Mit einem baldigen Einbruch des Winters solle man nicht rechnen: „Die Westwetterlage, die sich gerade durchsetzt bringt milde Temperaturen noch bis mindestens Ende der kommenden Woche. Das gilt auch für den Nikolaustag.“ Die Modelle ließen vorsichtige Anzeichen dafür erkennen, dass sich das anschließend ändern könnte. „In den nächsten sieben bis zehn Tagen wird es im Flachland aber keinen richtigen Winter geben.“

Von dpa/CN