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Lokales Erster Gottesdienst im Paulinum ohne Sitzgelegenheit
Leipzig Lokales Erster Gottesdienst im Paulinum ohne Sitzgelegenheit
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14:27 01.12.2009
Im Rohbau des Paulinums auf dem neuen Campus der Universität Leipzig wird an diesem Sonntag ein erster Gottesdienst gefeiert. Das Paulinum ist der Nachfolgebau der 1968 auf Geheiß der DDR-Führung gesprengten Universitätskirche. Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

Es soll neben der Aula der Hochschule auch einen Andachtsraum beherbergen.

Organisator des Gottesdienstes ist der Paulinerverein, der sich für die Erinnerung an die gesprengte Kirche St. Pauli einsetzt. Gestaltet wird der Gottesdienst von der Universitätsgemeinde, die sich sonst sonntags in einer anderen Kirche versammelt.

„Dies ist ein Baustellen-Gottesdienst ohne Sitzgelegenheiten, mit einer Baustellenheizung, mit einer Baustellenbeleuchtung“, sagte Ulrich Stötzner, Vorsitzender des Paulinervereins, am Dienstag in Leipzig.

700 Menschen sollen Platz finden. Ein Altar und ein Lese- Pult werden eigens ins Paulinum geschafft. Der Freistaat Sachsen als Bauherr des neuen Campus hat den Organisatoren den Rohbau vorübergehend überlassen.

Um das Paulinum schwelt seit langem ein Streit zwischen dem Paulinerverein und anderen Interessenvertretern auf der einen und der Universitätsleitung auf der anderen Seite. Erstere wollen das Paulinum, das von außen deutlich an einen Sakralbau erinnert, als „Universitätskirche“ bezeichnet wissen.

Die Uni dagegen betont, dass es sich um einen Hochschulbau handelt. Ein Kompromiss sieht vor, dass das Paulinum den Untertitel „Aula-Universitätskirche St. Pauli“ tragen soll.

mro/dpa

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