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Lokales Erster mehrgeschossiger Neubau seit der Wende in Grünau gebaut
Leipzig Lokales Erster mehrgeschossiger Neubau seit der Wende in Grünau gebaut
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21:19 02.02.2015
So sollen die mehrgeschossigen Neubauten in Grünau aussehen. Quelle: Lipsia
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Leipzig

Diesen Trend haben Investoren auch bemerkt und legen Geld in Neubauprojekten an.

So investiert die Wohnungsgenossenschaft Lipsia rund acht Millionen Euro in den ersten mehrgeschossigen Neubau seit der Wende in Grünau. Das Projekt stoßt auf Interesse: Rund 200 geladene potentielle Mietern und ihre Familien haben die Gebäude, die aktuell in der Ausbauphase sind, am Wochenende besichtigt. Es geht um drei Neubauten mit je 16 Wohnungen in der Zschampertaue 54-58, in der Nähe des Kulkwitzer Sees. „Wir rechnen damit, dass die ersten Mieter voraussichtlich ab Juni 2015 einziehen können“, erzählt Lipsia-Vorstand Wilhelm Grewatsch.

14-Geschosser in Planung

Für die Lipsia sei klar, dass Grünau einen Wandel erlebe: Im Stadtteil ist die Gesamtbilanz der Einwohnerzahl stabil und die Leerstände gehen zurück. Wenn es so weiter geht, rechne die Lipsia mit einem deutlichen Einwohnerplus. Deshalb hält sie auch an ihrem nächsten Neubauprojekt fest: 2017 soll in der Brackestraße ein 14-Geschosser entstehen.

„Seit 2012 ist sowohl in der Gesamtstadt als auch in Grünau eine positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen, die nicht mehr auf Schrumpfung, sondern auf Wachstum ausgerichtet ist“, teilt das Quartiersmanagement Grünau auf seiner Webseite mit. Seit 2006 werde Grünau im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" gefördert, mit dem angestrebten Rückbau von weiteren Wohneinheiten als große Herausforderung.

„Das Informationsdefizit der Bürger, aber auch das mangelnde Angebot an adäquaten Ersatzwohnungen, insbesondere Zweiraumwohnungen, im Stadtteil führte dazu, dass immer noch ein hoher Anteil von Bewohnern Grünau verließ und in andere Stadtteile abwanderte“, so das Quartiersmanagement. Deshalb erarbeitete die Stadt Leipzig die „Entwicklungsstrategie Grünau 2020“ mit der kreativen Aufwertung von freigewordenen Flächen als Schwerpunkt.

Adeline Bruzat

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