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Lokales Erstes Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal: Aussicht auf Doppeljubiläum im nächsten Jahr
Leipzig Lokales Erstes Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal: Aussicht auf Doppeljubiläum im nächsten Jahr
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18:04 21.08.2011
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.V. das erste Bürgerfest am Denkmal gefeiert. Im Mittelpunkt stand das Doppeljubiläum 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Weihe des Denkmals im Jahr 2013. Mit Hüpfburg, Tombola, leckerem Völkerbrot und Gerstensaft zugunsten des Fördervereins wurde einen Nachmittag lang gefeiert und allen gedankt, die von 1998 bis heute insgesamt 1,3 Millionen Euro für das Denkmal gespendet haben. Klaus-Michael Rohrwacher, erster Vorsitzender des Vereins nutzte die Gelegenheit und schilderte seine Vision, um die fehlenden 6,5 Millionen Euro in die Kasse zu spülen: „Wenn jeder Leipziger einen Euro für die Sanierung der Plateautreppe spenden würde, wäre das Problem gelöst. Ich würde mich persönlich jedes Wochenende in einen anderen Stadtteil stellen, um die Gelder zu sammeln.“

Leipzig. Der Förderverein Völkerschlachtdenkmal e.V. hat am Sonntag gemeinsam mit dem ATV Leipzig 1845 e.V. das erste Bürgerfest am Denkmal gefeiert. Im Mittelpunkt stand das Doppeljubiläum 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Weihe des Denkmals im Jahr 2013. Dabei wurde allen gedankt, die von 1998 bis heute insgesamt 1,3 Millionen Euro für das Denkmal gespendet haben.

Die geplante Festwoche soll ganz im Zeichen des Völkerschlachtdenkmals stehen. Rohrwacher betonte am Sonntag, dass es ein europäisches Fest des Friedens und der Freiheit werden soll. Das Bürgerfest im Mai wird den Auftakt bilden, die zentralen Veranstaltungen folgen am 18. Oktober mit einem Festakt am Denkmal und einen Tag später mit den militärisch-historischen Vereinen. Gerhard Langner, zweiter Vorsitzender des Fördervereins und Präsident des ATV 1845, ist es zu verdanken, dass 2013 auch die sportliche Komponente nicht zu kurz kommen wird. In einer alten Zeitung von 1913 entdeckte er durch Zufall, dass es vor 100 Jahren so genannten Eilbotenläufe der deutschen Turnerschaft gab. „Es gibt nichts besseres, als diese Tradition wieder ins Leben zu holen“, so Langner.

Ronald Börner, Bauleiter der Sanierung des Völkerschlachtdenkmals, sieht übrigens optimistisch ins nächste Jahr: „Der Denkmalskörper wird 2013 abgeschlossen sein.“ Am Nachmittag lud er die Gäste zu Führungen ein. Ebenfalls am Fuße des Denkmals vertreten war eine Abordnung der Hofgenossenschaft Stiftsgut Liebertwolkwitz eG, die mit historischen Kostümen und handwerklichem Zubehör auf „Liebertwolkwitz – ein Dorf im Jahre 1813“ aufmerksam machte. Auch sie werden das Jubiläum 2012 gebührend mitfeiern.

Regina Katzer

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