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Lokales Es wird kalt – Schnee zu Silvester in Leipzig?
Leipzig Lokales Es wird kalt – Schnee zu Silvester in Leipzig?
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21:29 28.12.2015
Zum Jahreswechsel wird es kalt, Autofahrer werden dann wieder ihre Scheiben freikratzen müssen. (Archivfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Leipzig steht womöglich eine weiße Silvesternacht bevor. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen kontinuierlich und werden zum Ende der Woche unter den Gefrierpunkt fallen. Derzeit bewegt sich eine Kaltfront aus Polen nach Westen, die sich langsam über ganz Sachsen ausdehnt. „Im Gegensatz zu den Temperaturen, die wir in den vergangenen Wochen hatten, wird es jetzt richtig kalt“, sagte DWD-Meteorologe Florian Engelmann am Montag gegenüber LVZ.de.

Am Dienstag werde es mit 7 bis 9 Grad Celsius noch relativ mild. Am Mittwoch könne nur noch mit maximal 6 Grad gerechnet werden, so Engelmann. Für das östliche Sachsen erwartet der Meteorologe in der Nacht zum Donnerstag bis zu minus 8 Grad.

Im Leipziger Raum wird es allerdings nicht ganz so kalt. Am Silvestertag klettert das Quecksilber auf 2 bis 4 Grad. In der Nacht zieht ein Tiefausläufer vom Atlantik über die Messestadt – und bringt Niederschläge. Diese könnten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt als Schnee fallen, eventuell aber auch als Regen. Die Prognose ist da noch unsicher. Unter Umständen wird es also zum Jahreswechsel auf den Straßen glatt. Abgesehen von diesem Intermezzo bleibt das Wetter in der letzten Woche 2015 freundlich. Immer wieder gibt es sonnige Abschnitte, möglicher Nebel löst sich am Morgen schnell auf.

Für das erste Wochenende des neuen Jahres erwartet der DWD Temperaturhöchstwerte um den Gefrierpunkt. Der Osten Sachsens muss sich auf Dauerfrost einstellen. Davor bleiben die Leipziger voraussichtlich verschont, aber sie müssen auf jeden Fall nachts mit Minusgraden rechnen. Auch tagsüber wird es nach Ansicht der Meteorlogen vorerst nicht mehr mild.

Ein echter Wintereinbruch mit viel Schnee zeichnet sich für Leipzig allerdings noch nicht ab. „Es deutet sich ein Zweikampf zwischen der osteuropäischen Kaltluft und den Tiefdruckgebieten vom Atlantik an“, interpretiert Engelmann die Daten. Dann wechseln sich voraussichtlich kalte Phasen, in denen vor allem die Nächte frostig werden, mit milderen Abschnitten ab, die Niederschlag bringen. Für Wintersportler hat der DWD-Wetterexperte noch eine gute Nachricht: „In den Bergen wird es nach und nach weiß, auch die Temperaturen werden dort kalt genug.“

Von Michael Frömmert

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