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Etzoldsche Sandgrube wird Gedenkort für Universitätskirche St. Pauli

Etzoldsche Sandgrube wird Gedenkort für Universitätskirche St. Pauli

Künftig soll es einen offiziellen Gedenkort für die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli geben. Wie die Stadt Leipzig am Donnerstag bekannt gab, wird dieser auf dem Plateau des Trümmerberges in der ehemaligen Etzoldschen Sandgrube entstehen.

Leipzig. Die Kommune will das Areal, auf dem die Reste des 1968 gesprengten Gotteshauses abgelagert wurden, mit 400.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II umgestalten.

"Die Zerstörung der Universitätskirche ist in das Gedächtnis der Leipzigerinnen und Leipziger eingebrannt wie kein zweites Ereignis jener Jahre", sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Deshalb sei es wichtig, "dass an diesen Willkürakt erinnert wird."

Zur Zeit ist vor Ort nur der begrünte Trümmerhügel mit einer Plattform am höchsten Punkt vorzufinden. "Schon in seinem jetzigen Zustand hat dieses Plateau eine besondere Wirkung, die wollen wir jedoch mit landschaftsgestalterischen Mitteln und einer Klangkunstinstallation noch steigern", erklärte Inge Kunath, die Leiterin des zuständigen Amtes für Stadtgrün und Gewässer.

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Leipzig. Am Mittwoch wird im Gemeindehaus des evangelisch-lutherischen Pfarramts Probstheida-Störmthal-Wachau der Vorentwurf für die Umgestaltung der Etzoldschen Sandgrube vorgestellt. Auf dem Trümmerberg lagern die Überreste der Universitätskirche St. Pauli. Die Kommune will das Areal mit 400.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II umgestalten.

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Das Plateau soll Zentrum des Gedenkortes werden. Das Areal wird zukünftig durch Stufenanlagen zu erreichen sein. Zusätzlich sollen Stelen und eine Klanginstallation des sächsischen Künstlers Erwin Stache an die gesprengte Kirche erinnern. Im Zentrum wird ein interaktiver "Klangteppich" entstehen, der durch einzelne Trittplatten von den Besuchern aktiviert werden kann. Von der Gedenkstätte aus soll eine uneingeschränkte Sicht auf den historisch bedeutenden Augustusplatz mit dem Nachfolgebau der gesprengten Kirche, dem Paulinum, möglich sein.

Sowohl das Paulinum als auch die Gedenkstätte sollen nächstes Jahr fertig sein. Der Abschluss der Umgestaltungsarbeiten in der ehemaligen Etzoldschen Sandgrube ist für November 2010 vorgesehen.

cha

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