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Lokales "Eva Schulze" braucht neue Grundschule - Gebäude soll 2016 öffnen
Leipzig Lokales "Eva Schulze" braucht neue Grundschule - Gebäude soll 2016 öffnen
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01:00 11.05.2013
Architekt Thoralf Niehus, Schulleiterin Sabine Ulrich und Verwaltungsleiter Jiri Kocourek (von links) wollen das Vorhaben am 16. Mai vorstellen. Quelle: Wolfgang Zeyen

"Dabei platzt unsere Schule buchstäblich aus allen Nähten. Nicht jede Klasse hat mehr einen eigenen Klassenraum", sagt Sabine Ulrich, die Schulleiterin. Hinzu kommt: Jedes Jahr können viele Wünsche nach einem Besuch dieser Schule in kirchlicher Trägerschaft nicht erfüllt werden, die Zahl der Anmeldungen sei deutlich größer als es die Kapazitäten erlauben. "Deshalb ist der Wunsch entstanden, ein separates Gebäude für die Grundschule zu errichten."

Erste Pläne, dafür ein Filetgrundstück am Gaudigplatz zu nutzen, sind geplatzt. Dort entsteht nun ein Ärztehaus samt Wohnungen (die LVZ berichtete). Die Evangelische Kirche hat sich mittlerweile ein Grundstück zwischen Hoher Straße und Paul-Gruner-Straße gesichert. Dort steht bereits die orangefarbene Schulze-Box für diverse Ganztagsangebote der Bildungsstätte. Die Fläche wird derzeit als Schulpark genutzt.

In dem "Entlastungsneubau", wie er offiziell genannt wird, sollen künftig etwa 225 Schüler lernen. Auch ein Hort sowie eine Tiefgarage sind vorgesehen. "Einen Entwurf gibt es allerdings noch nicht. Wir haben lediglich eine Baumasse-Studie angefertigt", sagt Thoralf Niehus vom Architekturbüro Hertramp+Niehus. Momentan sei unklar, wie der Bau finanziert werden kann. Denn die Kirche ist auch auf Landeszuschüsse angewiesen, die es derzeit nur für dreizügige Grundschulen gibt. In der geplanten Bildungsstätte sind aber nur zwei Parallelklassen vorgesehen. "Wir werden sehen, wie das im nächsten Landeshaushalt ist", sagt Verwaltungsleiter Jiri Kocourek.

Die Stadt Leipzig unterstützt die Pläne, wobei es keine Zuschüsse aus dem Haushalt geben wird. So hat der Stadtrat erst im April beschlossen, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen, damit die rechtlichen Grundlagen für das Projekt stimmen. Das Schulzentrum wird seine Pläne bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Aula am 16. Mai, 18 Uhr, erläutern. "Unser Superintendent hofft, dass wir bis zum 25. Geburtstag der Schule 2016 fertig sind. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel", so Schulleiterin Ulrich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.05.2013

Mathias Orbeck

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