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Lokales Ex-Stadtwerkchef Prauße tritt Stelle in Greifswald trotz laufenden Vertrags in Leipzig an
Leipzig Lokales Ex-Stadtwerkchef Prauße tritt Stelle in Greifswald trotz laufenden Vertrags in Leipzig an
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22:43 03.02.2014
Thomas Prauße Quelle: André Kempner
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Greifswald/Leipzig

„Herr Prauße ist nach wie vor Angestellter der Stadtwerke Leipzig. Er ist lediglich als Geschäftsführer abberufen“, bestätigte Frank Viereckl, Sprecher der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV). Zu dieser kommunalen Holding gehören die Stadtwerke Leipzig. Heißt konkret: Prauße bezieht weiter Gehalt.

Nach LVZ-Informationen kam ein Aufhebungsvertrag mit der LVV bisher nicht zustande, weil es Streit um die Bonizahlungen für das Geschäftsjahr 2013 gibt. Prauße soll eine Summe fordern, die unter 50 000 Euro liegt. Die Stadtwerke Leipzig wollen diesen Betrag nicht zahlen. Es könnte zum Gerichtsprozess kommen.

Praußes Vertrag in Sachsen würde regulär zum 31. August enden. Die Gesellschafter hatten bereits im vergangenen Jahr beschlossen, das Arbeitsverhältnis nicht zu verlängern. Der 52-Jährige wurde von seinen Aufgaben als Geschäftsführer freigestellt, da es interne Differenzen mit dem zweiten Stadtwerke-Chef Raimund Otto gegeben hatte. Prauße soll jedoch noch sein Grundgehalt als Angestellter erhalten. Lediglich die Zusatzzahlungen als Vorsitzender der Geschäftsleitung seien weggefallen.

Sobald die Leipziger nun eine Bestätigung über seinen Arbeitsantritt in Greifswald erhalten, wollen sie ihm fristlos kündigen. Ein Rechtsanwalt soll nun offenbar die Informationen einholen. Dabei reicht schon ein Blick auf die Homepage der Greifswalder Stadtwerke. Dort wird der ehemalige Leipziger Manager längst als neuer Geschäftsführer präsentiert. Am kommenden Donnerstag tagt der LVV-Aufsichtsrat. Eines der Themen: Die endgültige Trennung von Prauße.

Reik Anton/ chg

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