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Experten geben Unglücksmaschine vom Leipziger Flughafen frei - Brandursache unklar

Experten geben Unglücksmaschine vom Leipziger Flughafen frei - Brandursache unklar

Das Wrack der auf dem Flughafen Leipzig/Halle ausgebrannten Antonow AN-12 wurde am Sonnabend freigegeben. Das bestätigte Johann Reuß, Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig, gegenüber LVZ-Online.

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Auf dem Flughafen Leipzig/Halle ist am Morgen ein Flugzeug ausgebrannt.

Quelle: Telenews Network

Leipzig. „Unsere Arbeit ist damit aber noch nicht abgeschlossen“, sagte er. Experten sicherten mehrere Teile der Maschine und transportierten diese dann nach Niedersachsen. „Dort werden sie in einer Halle aufbewahrt und weiter geprüft“, so Reuß. Um welche Abschnitte der Antonow es sich genau handelt, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Ursache für den Brand sei nach wie vor unklar.

Frühstens in sechs bis acht Woche liege ein erster Zwischenbericht vor. Darin liste die BFU aber lediglich Fakten auf. „Für den Abschlussbericht mit einer genauen Bewertung der Ursache benötigen wir voraussichtlich ein Jahr“, erklärte Reuß.

Den Rest der Maschine in Schkeuditz muss laut BFU der Eigentümer beseitigen. „Das ist genau wie nach einem Autounfall“, so der Sprecher. An diesem Wochenende wird die Unglücksstelle aber noch nicht beräumt. Das bestätigte Flughafensprecher Uwe Schuhart. Die Abläufe auf dem Rollfeld seien nicht beeinträchtigt.

Bei dem Feuer waren in der Nacht zum Freitag fast 49 000 Küken verbrannt. Der Brand war in einer parkenden ukrainischen Frachtmaschine ausgebrochen. Die sieben Besatzungsmitglieder konnten sich ins Freie retten. Obwohl die Flughafenfeuerwehr binnen drei Minuten zur Stelle war, kam jede Hilfe für die Tiere zu spät. Die Küken waren auf dem Leipziger Flughafen an Bord gebracht worden und sollten nach Südrussland transportiert werden.

Der Mittelteil der Propellermaschine brannte komplett aus. Nur das Heck und das völlig verkohlte Cockpit waren nach dem Löscheinsatz noch übrig. 60 Feuerwehrleute waren mit 15 Spezialfahrzeugen im Einsatz.

Matthias Roth

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