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Leipziger SPD-Fraktion fordert Pause bei Fahrpreiserhöhungen
Leipzig Lokales Leipziger SPD-Fraktion fordert Pause bei Fahrpreiserhöhungen
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21:10 24.03.2017
Die Preise für die verkehrsmittel des MDV sollen ab 1. August 2017 in den Großstädten Leipzig und Halle um durchschnittlich 3,5 Prozent steigen. Quelle: Kempner
Leipzig

Die kürzlich bekannt gegebene Tariferhöhung beim Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), von der auch Kunden der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) betroffen sind, schlägt weiter hohe Wellen. Die Leipziger SPD-Fraktion fordert eine Stabilisierung der Preise und möchte die Neuaufstellung des Nahverkehrsplanes zum Ende des Jahres für eine Diskussion übder die mittelfristige Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs nutzen. Am Freitag bezeichnete SPD-Stadtrat Heiko Oßwald die Tariferhöhungen beim MDV als „enormes Ärgernis“ und kritisierte, dass die Preise in Leipzig und Halle „um durchschnittlich 3,5 Prozent steigen sollen, wogegen es in den Landkreisen und Mittelzentren nur 2 Prozent sind“.

Laut Oßwald müsse es nun darum gehen, „wie die Investitionskraft der LVB gestärkt werden kann“. Dabei sieht er unter anderem die Stadt in der Pflicht. „Sowohl der MDV selbst als auch die Leipziger Stadtholding können wir nicht aus der Pflicht nehmen über weitere Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen einen entsprechenden Beitrag zu leisten“, so Oßwald.

Kritisch sieht die SPD hingegen alternative Finanzierungsformen, die in der Diskussion um steigende Ticketpreise immer wieder vorgeschlagen wurden. „Um es deutlich zu sagen: Ein sogenanntes Bürgerticket, das alle gleich belastet, unabhängig davon, ob sie den ÖPNV nutzen oder nicht, ist hochgradig ungerecht. Die Verkehrsbetriebe wären zudem derzeit auch überhaupt nicht in der Lage, den mit einem solchen Ticket verbundenen Fahrgastzuwachs servicegerecht abzufangen“, so Stadtverbandsvorsitzender Hassan Soilihi Mzé.

luc

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